26.01.2012 -
Der DGB Bezirk Nord hat sich den Kampf gegen den Niedriglohnsektor auf die Fahnen geschrieben. Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte werden in Schleswig-Holstein jährlich mit rund 140 Millionen Euro Hartz IV-Geldern unterstützt. Armut trotz Erwerbstätigkeit ist ein teures Unterfangen für die Steuerzahler; den Reibach machen die Unternehmen, die ihre Leute mit Billiglöhnen abspeisen. Die öffentlich vergebenen Aufträge in Schleswig-Holstein betragen pro Jahr über 600 Millionen Euro.
25.01.2012 -
Der DGB Bezirk Nord lehnt das Weiterbildungsgesetz in Schleswig-Holstein, dass der Landtag in seiner heutigen Sitzung beschließen will, ab. Die von einem Weiterbildungsgesetz zu erwartenden neuen Impulse für mehr und bessere Qualifizierungen sind nicht zu erkennen. Stattdessen steht die Haushaltskonsolidierung im Vordergrund und für die Anträge zur Anerkennung von Bildungsmaßnahmen werden zusätzliche Gebühren erhoben.
20.01.2012 -
Die Mitglieder des Arbeitskreises Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion trafen mit Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Bezirks Nord, zusammen. Im Rahmen der Sitzung wurden neben aktuellen energie- und infrastrukturpolitischen Themen insbesondere Fragen diskutiert, die die Ordnung auf dem Arbeitsmarkt betreffen.
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18.01.2012 -
Der DGB Bezirk Nord spricht sich für ein Jobcenter im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aus, das gemeinsam von der Agentur für Arbeit und der Kommune betrieben wird. „Wir sind davon überzeugt, dass sich die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen in einem gemeinsamen Jobcenter besser lösen lassen, als wenn Kommune und Arbeitsagentur getrennte Wege gehen“, sagt jetzt der Bezirksvorsitzende des DGB Bezirk Nord, Uwe Polkaehn zu der aktuellen Diskussion im Landkreis.
17.01.2012 -
2011 war ein relativ gutes Jahr für Deutschland – die Wirtschaft wuchs und trotzte den Folgen der Finanzkrise; die Zahl der Arbeitsplätze stieg an, auch wenn es oft nur prekäre Arbeitsverhältnisse waren. Einige blickten mit Sorgen auf den 1. Mai 2011, während andere diesen Tag als Hoffnung ansahen: Am 1. Mai 2011 trat nach einer siebenjährigen Übergangsfrist in Deutschland die völlige Arbeitnehmerfreizügigkeit für acht mittel- und osteuropäische Staaten (Polen, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Slowenien und Slowakei)) in Kraft.