Der DGB Bezirk Nord will keine Wandertouren bei Arbeitsgerichtsprozessen in Mecklenburg-Vorpommern: Die derzeitige Planung für die Gerichtsstrukturreform sieht vor, dass die Arbeitsgerichte Stralsund und Neubrandenburg zusammengelegt werden - und zwar an einem „neuen, zentralen Standort“. Genannt sind z.B. Anklam oder Demmin. „Diese Pläne machen keinen Sinn“, sagt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord.weiterlesen …
Ausgezeichnet: „Die Pendler von Gleis 13“
Arbeitnehmer müssen mobil sein, flexibel, belastbar, allzeit bereit: So lautet die Anforderung der Arbeitgeber an die, die arbeiten wollen. Der Autor Thilo Tautz (Schwerin) zeigt in seinem Film, welche Folgen das hat: „Die Pendler von Gleis 13“ schildert den langen Weg von Mecklenburger Arbeitnehmern in die Büros der Großstadt Hamburg und wieder zurück – die Reportage lief erfolgreich im NDR-Fernsehen. Am 20. Mai erhält Tautz dafür den Medienpreis „Sophie“ Mecklenburg-Vorpommern in der Sparte Fernsehen. Der Ort der öffentlichen Preisverleihung könnte nicht besser gewählt sein: das Mecklenburgische Eisenbahn- und Technikmuseum in Schwerin direkt am Schweriner Hauptbahnhof.
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Arbeitgeber müssen Gesundheitsschutz verstärken
Der Krankenstand von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Schleswig-Holstein steigt. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, fordert die Arbeitgeber zu einem intensiveren betrieblichen Gesundheitsschutz auf – auch die Ursachen für die zunehmenden seelischen Erkrankungen von Arbeitnehmern müssten beseitigt werden:
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Dieses Land braucht neuen Schwung – für Beschäftigung und Bildung, Energiewende und faire Löhne. Zum Ausgang der Landtagswahl in Schleswig-Holstein erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Bezirks Nord: „Schwarz-Gelb ist abgewählt. Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler lautet: Dieses Land braucht einen Politikwechsel, neuen Schwung und ein Wachstum, von dem alle etwas haben. Kaputtsparen darf kein Ziel von Regierungshandeln sein. weiterlesen …
DGB fordert Sofortprogramm der neuen Landesregierung
Nach der Landtagswahl am Sonntag muss die neue Landesregierung ein Sofortprogramm für faire Löhne auflegen. „Schleswig-Holstein hat in Deutschland den Ruf eines Billiglohnlandes.weiterlesen …
Zur aktuellen Arbeitsmarktstatistik für Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Bezirks Nord:
„Die tatsächlichen Beschäftigungsprobleme übertreffen die Kurven der Agenturstatistik deutlich: Leih- und Zeitarbeit, Minilöhne und Minijobs machen keinen Aufschwung am Arbeitsmarkt aus. Jede dritte ausgeschriebene Stelle ist ein Leiharbeitsplatz, jeder zweite Jugendliche ist befristet beschäftigt.
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Löhne rauf, Sozialsysteme solidarisch sichern, NPD verbieten: Diese Ziele hat der DGB Bezirk Nord heute ins Zentrum seiner Maikundgebungen gestellt.
„Wir wollen die wirkliche Wertschätzung der Arbeit. Wir wollen endlich höhere Löhne und Gute Arbeit. Wir wollen, dass alle Beschäftigten an der guten Entwicklung der Unternehmen teilhaben“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, in seiner Rede in Neumünster: „Jahrelang haben die Beschäftigten erlebt, dass ihre Einkommen stehen geblieben sind, während die Unternehmensgewinne explodierten. Wir brauchen endlich mehr Geld in der Tasche. Oder kennt Ihr einen Supermarkt oder Vermieter, der seit einem Jahrzehnt seine Preise eingefroren hat? Ich kenne keinen.“
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Gute Arbeit für Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit: Diese Forderungen werden die Kundgebung am 1. Mai in Schwerin bestimmen. „Die Zeit der Dumpinglöhne geht vorbei. Gute Arbeit, das ist mehr als nur Mindestlohn. Auch in Mecklenburg-Vorpommern steht ein Comeback der Tarifverträge bevor. Leistung hat ihren Preis – Branche für Branche, Region für Region wird sich in den kommenden Jahren wegen des demographisch bedingten Fachkräftemangels eine Tarifkultur durchsetzen, die auf dem Lohn- und Gehaltszettel dem Wert der Arbeit Rechnung trägt. Ich begrüße es sehr, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern plant, im Vergabegesetz und in der Wirtschaftsförderung den Mindestlohn von 8,50 Euro als verbindliche Untergrenze festzulegen und nur tariflich und besser entlohnende Unternehmen in den Genuss der maximalen Wirtschaftsförderung gelangen zu lassen. Das wird auch der privaten Wirtschaft eine Orientierung geben: Wer qualifizierte Arbeitnehmer und Auszubildende für sein Unternehmen sucht, der muss faire Löhne zahlen“, so Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Bezirks Nord. Er spricht am 1. Mai ab 10 Uhr auf dem Markt in Schwerin. Neben der Kundgebung erwarten die Teilnehmer ein Bühnenprogramm und ein Volksfest.weiterlesen …
Gute Arbeit für Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit, Nein zum Rechtsextremismus: Das sind die Forderungen, die am 1. Mai auch die gewerkschaftliche Kundgebung in Neumünster bestimmen werden. Regierungspolitiker sollten besonders gut zuhören - wenige Tage vor der Landtagswahl wird Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, in seiner Rede auf der Maikundgebung den Blick auch nach Kiel und Berlin richten: weiterlesen …