Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 109 - 17.12.2015

Hochschulgesetz SH: Mehr Demokratie, mehr Transparenz

Eine gute Nachricht für alle, die an den Universitäten des Landes arbeiten: Der schleswig-holsteinische Landtag hat heute die Reform des Hochschulgesetzes beschlossen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) begrüßt die geplanten Änderungen. "Mehr Demokratie, mehr Transparenz und weniger Heimlichtuerei bedeuten eine Modernisierungsschub für unsere Hochschulen. Das sollte jetzt nicht diffamiert werden", sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord.

Viele Akteure innerhalb und außerhalb der Hochschulen hätten gemeinsam mit den Gewerkschaften eine weitere Demokratisierung der Hochschulen durch eine Stärkung der Hochschulselbstverwaltung zu Lasten der externen Hochschulräte gefordert, so der DGB-Vorsitzende: "Das neue Hochschulgesetz setzt klare Standards für die Beschäftigung künstlerischer und wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Hochschulen geben sich mit den Regelungen zu Beschäftigungsbedingungen einen Verhaltenskodex „Gute Arbeit“. Die Reform muss jetzt ohne Wenn und Aber zügig umgesetzt werden. Mehr Demokratie und Transparenz tun den Universitäten gut. Das Personal braucht faire Arbeitsbedingungen - schließlich sind es die Hochschulbeschäftigten, die durch hochwertige Forschung und Lehre die Zukunftsfähigkeit unseres Bundeslandes sichern sollen.“


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 430.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


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