Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 56 - 18.05.2017

G20: Rauf aufs Wasser für eine andere Politik

Von Gummibooten über Kanus bis hin zu Steh-Paddlern reicht das Spektrum der Wasserfahrzeuge, die sich heute zu einer Protestaktion auf der Binnenalster versammelten. Aufgerufen hatte das Bündnis der „G20 Protestwelle“, ein Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerrechts- und kirchlichen Organisationen. Unter dem Motto „Eine andere Politik ist nötig!“ fordern die Veranstalter von den Staats- und Regierungschefs der G20, soziale Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie weltweit zu stärken sowie für einen gerechten Welthandel und konsequenten Klimaschutz zu sorgen. Die Großdemo findet dann am 2. Juli statt.

Das Bündnis plant eine Großaktion am 2. Juli in Hamburg, zu der eine Woche vor dem G20 Gipfel Zehntausende Teilnehmer*innen erwartet werden. Neben einem Protestmarsch durch die Innenstadt und einem farbenfrohen Bannermeer wird es eine Bootsdemo auf der Binnenalster geben. Teilnehmen könne „alles, was schwimmt und erlaubt ist“, so die Veranstalter.

Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, fordert von den G20, die internationale Koordinierung der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik wiederzubeleben: „Was erwirtschaftet wird, ist auch gerecht zu verteilen. Die Schere zwischen Arm und Reich darf sich national und weltweit nicht weiter öffnen. Unsere Ziele: Wachstum und Beschäftigung, eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen sowie gute Arbeitsbedingungen auch entlang der Lieferketten.“

Die Auftaktkundgebung am 2. Juli auf dem Rathausmarkt beginnt um 12 Uhr.

Weitere Informationen unter www.g20-protestwelle.de.

Im Trägerkreis der G20 Protestwelle wirken mit:

Campact, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands, DGB Nord, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Mehr Demokratie, Naturschutzbund Deutschland (NABU), World Wildlife Fund (WWF), Forum Umwelt & Entwicklung, Oxfam Deutschland, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, IG Nachbau, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland, PowerShift

 


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