Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 043 - 29.04.2016

Familienministerin Manuela Schwesig spricht in Schwerin

Eine weitere Unterstützerin der Gewerkschaften kommt am Tag der Arbeit auf die Bühnen in Schwerin: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wird in ihrer Heimatstadt an den 1. Mai-Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord) unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ teilnehmen und zu den Anwesenden sprechen – es ist der erste Arbeitstag der Ministerin nach ihrer dreimonatigen „Babypause“. Die Maiansprache der Gewerkschaften in der Landeshauptstadt hält Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord. Die Gewerkschaften wollen auch ein Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Hass und Gewalt: „Am 1. Mai demonstrieren wir für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus. Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität und kein Ort für Nazis und Rechtspopulisten. Gemeinsam wehren wir uns auch gegen Hass, völkische Parolen und rechte Verführer. Die Spaltung in "Deutsche hier - Ausländer da" lassen wir nicht zu. Die Angstmacher und Aufhetzer mit ihren Zäunen und Schießbefehlen – sie sind nicht die Mehrheit in diesem Land, und sie dürfen es auch niemals werden“, heißt es in ihrem Aufruf. Ministerin Schwesig spricht gegen 10.15 Uhr auf dem Grunthalplatz vor dem Bahnhof und gegen 11.15 Uhr auf dem Markt in Schwerin.

Zum bunten Angebot auf dem Markt in Schwerin gehören ein Bühnenprogramm mit viel Musik, eine Podiumsdiskussion zur Landtagswahl, Informations- und Diskussionsangebote von Gewerkschaften, demokratischen Parteien, Vereinen und Verbänden, eine Bastel- und Malstraße. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. Bereits am Vorabend findet von 17 bis 22 Uhr auf dem Marktplatz der „Tanz der Kulturen“ statt.Auch auf anderen Plätzen in der Innenstadt soll dafür gesorgt werden, dass für Nazis kein Platz ist am 1. Mai.

„Zeit für mehr Solidarität: So lautet das bundesweite DGB-Motto zum 1. Mai 2016. Mit insgesamt 29 Maifeiern, Kundgebungen und Demonstrationen wird der Tag der Arbeit 2016 im Norden begangen. Gute Arbeit, Tarifverträge, sichere Renten und der Kampf gegen den Rechtsextremismus stehen diesmal im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord), spricht am Tag der Arbeit im schleswig-holsteinischen Bargteheide, Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand in Hamburg. Erwin Sellering, Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern, wird in Torgelow ans Rednerpult treten. Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider hat angekündigt, gegen 13.30 Uhr zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Demokratiefestes in Neubrandenburg zu sprechen.

Ein Augenzeugenbericht zur Ermordung der Lehrerin Marianne Grunthal durch die Nazis im Jahre 1945 befindet sich auf der Homepage des DGB Nord: www.nord.dgb.de

Die Veranstaltungsorte des DGB Nord finden Sie hier: www.nord.dgb.de

Den Maiaufruf der Gewerkschaften finden Sie hier:  http://www.dgb.de/1-mai-2016/dgb-aufruf-zum-1-mai-2016-tag-der-arbeit

 


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 420.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt: Pressestelle

DGB Bezirk Nord
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg

Tel. 040-60 77 66 1 - 22
Tel. 040-60 77 66 1 - 23
Fax. 040-60 77 66 1 - 41

Günter Beling / copyright Ole Stichling

© Ole Stichling

Günter Beling

 

Kerstin Koch / copyright Peter Bisping

© Peter Bisping

Sekretariat: Kerstin Koch