Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 073 - 30.06.2017

Elbvertiefung: Denkt auch an die Arbeitsplätze!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) erwartet in der Diskussion über den Ausbau der Elbe auch von den Umweltverbänden Dialogbereitschaft und konstruktive Vorschläge zur Sicherung der Arbeitsplätze im Hamburger Hafen und in den norddeutschen Unternehmen. „Ein Konfrontationskurs, bei dem Ökologen gegen Ökonomen anrennen, schadet der norddeutschen Region. Mir fehlt komplett das Verständnis dafür, dass das Aktionsbündnis Lebendige Tidelbe aus BUND, Nabu und WWF das Gesprächsangebot der Hamburg Port Authority (HPA) über mögliche Ausgleichsmaßnahmen ausgeschlagen hat. Dialogbereitschaft gebietet schon der Respekt vor den verbindlichen Empfehlungen des Bundesverwaltungsgerichts. Von einer Blockade der Umweltverbände hätte nämlich auch der Schierlings-Wasserfenchel nichts – und für Zehntausende von Arbeitnehmerfamilien wäre Stillstand verheerend“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord: „Von der Elbe und dem Hamburger Hafen hängen 150.000 Arbeitsplätze und noch viele mehr in der nordostdeutschen Region ab. Wer der Industrie Entwicklungschancen verweigert, bringt Existenzen in Gefahr. Und die Modernisierung der Wasserwege kann auch ökologisch sinnvoll sein, wenn alle an einem klugen Konzept mitarbeiten.“


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 420.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


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