Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 59/2018 - 27.06.2018
Leitplanke für faire Bezahlung in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern: Der Vergabemindestlohn wird steigen

Zur Beratung des Vergabegesetzes im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern erklärt Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord:

„Mit dem vergabespezifischen Mindestlohn von 9,54 Euro bekommt Mecklenburg-Vorpommern den bundesweit zweithöchsten Wert. Wir erkennen ausdrücklich an, dass diese Regierung damit eine weitere Leitplanke für faire Entlohnung setzt. Und das Gesetz legt fest, dass der Vergabemindestlohn künftig jährlich anhand der allgemeinen Lohnentwicklung dynamisch nach oben angepasst wird - die erste Anpassung erfolgt bereits zum 1. Oktober 2018! Geschäftsmodelle von Arbeitgebern, die auf Billiglöhne setzen, haben keine Zukunft mehr. Die Unternehmensverbände sollten die Signale hören und durch mehr Tarifverträge daran mitwirken, die Löhne aus dem Keller zu bringen."

 



Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen mehr als 400.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


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