Deutscher Gewerkschaftsbund

31.01.2020

Neue Arbeitsmarktzahlen: DGB fordert Gute Arbeit

65 Prozent der Beschäftigten im Minijob mit Niedriglöhnen abgespeist

„Es ist noch lang nicht alles Gold, was glänzt“, sagt DGB Nord Chef Uwe Polkaehn zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen. „Trotz guter Konjunktur wächst der Niedriglohnsektor in Schleswig-Holstein weiter. Von Mitte 2018 bis Mitte 2019 stieg die Zahl der Mehrfachbeschäftigten um über 4.000 auf knapp 117.000. Das gibt Anlass zur Sorge, denn immer mehr Beschäftigte sind arm trotz Arbeit. Insbesondere Beschäftigte im Minijob sind von Niedriglöhnen betroffen. In Schleswig-Holstein müssen 65 Prozent aller Minijobberinnen und Minijobber zu Armutslöhnen arbeiten. Wer erst einmal in der Niedriglohnfalle sitzt, kommt nur schwer heraus. Es gibt viele gute Beispiele, wie Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden können. Das ist ein gute Möglichkeit, um dem Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein zu begegnen.“

 


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