Deutscher Gewerkschaftsbund

10.03.2021

Maritime Sicherheit - Safety First

Wasserschutzpolizei

Zur Überwachung der Einhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs wie auch zur Überwachung der internationalen maritimen Umweltübereinkommen benötigt unsere Wasserschutzpolizei zeitgemäße Einsatzboote und -schiffe, denn nur mit ihnen lässt sich die gesamte Bandbreite der Vollzugsaufgaben gut ausüben. Die Besatzungen an Bord der Wasserfahrzeuge sind Tag und Nacht und bei allen Wetterlagen für die Sicherheit im Einsatz. Daher ist es richtig, dass sie auf Einsatzmittel vertrauen dürfen, die höchsten Schutz- und Sicherheitsstandards entsprechen.

„Gemeinsam machen GdP und DGB darauf aufmerksam, dass nun zeitnah neue Wasserfahrzeuge für die Wasserschutzpolizei in Auftrag gegeben werden müssen. Wir benötigen Einsatzboote, die nach dem Stand der Technik, die bspw. mit neuester Steuerungs-, Digitalisierungs-, Navigations-, klima- und emissionsfreier Antriebstechnologie ausgestattet sind. Denn die Einsatzfahrzeuge sind für die Aufgabenerfüllung und Vollzugstätigkeit entscheidend“, so Melanie Riedel, vom Fachausschuss Wasserschutzpolizei der GdP und Polizeioberkommissarin beim Wasserschutzpolizeirevier in Kiel.

„Die zeitnahe Beauftragung von Bootsneubauten für die Wasserschutzpolizei an Nord- und Ostsee würde zukünftig nicht nur die Arbeit an Bord für die Besatzungsmitglieder verbessern sondern auch unseren Kolleginnen und Kollegen auf den Werften und in der maritimen Industrie sehr helfen. Diese befinden sich derzeit in einer höchst schwierigen Situation. Aufträge täten den Betrieben jetzt gut und würden die Beschäftigung, Arbeitsplätze und Einkommen sichern und stabilisieren. Aufträge würden zudem das exzellente Know-how, über das die Beschäftigten auf den Werften und in den maritimen Zuliefererbetrieben verfügen, stärken. Diese Form der kurzfristigen Absicherung würde über dies die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit an unseren Werftstandorten im Land zwischen den Meeren widerstandsfähiger werden lassen. Also alles in allem höchst sinnvoll Investitionen in Menschen, Material und Region“ fügt Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kiel Region hinzu.
DGB-Region Kiel