Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 50/2021 - 10.06.2021

DGB Nord kritisiert neue Regeln zum Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat gestern den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängert, die Fortführung des aufgestockten Kurzarbeitergeldes wurde dagegen eingestellt.  

„Die Bundesregierung hat die Beschäftigten vergessen! Das ist ein Unding“, sagt dazu Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender DGB Nord. „Auch wenn die Infektionszahlen sinken, ist die Krise noch längst nicht ausgestanden. Viele Beschäftigte sind auch in den nächsten Monaten noch in Kurzarbeit und die brauchen eine angemessen Unterstützung. Gerade bei niedrigen Löhnen und dann, wenn eine tarifliche Aufstockung fehlt, reicht das Geld oft nicht. 60 Prozent vom Netto sind zu wenig, um über die Runden zu kommen. Wir erwarten dringend Nachbesserungen. Die Verlängerung der stufenweisen Aufzahlung des Kurzarbeitergeldes auf 70 beziehungsweise 80 Prozent vom Netto muss im Sinne der Beschäftigten kommen.“ 


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