Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 95/96-2020 - 01.12.2020
Pandemie schlägt deutlich auf Arbeitsmarkt durch

DGB Nord fordert Koppelung der Unternehmenshilfen an Beschäftigungssicherung

Trotz der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit im November in Schleswig-Holstein leicht gesunken. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn die Pandemie schlägt sich sehr wohl deutlich auf dem Arbeitsmarkt nieder, wie der Vergleich mit dem November 2019 zeigt. Trotz Ausweitung der Kurzarbeit und Hilfen für Unternehmen steigen die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. In Schleswig-Holstein um 14.900 Arbeitslose bzw. um 19,5 Prozent auf 91.600.

Und sie schlägt sich auch weiter deutlich auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern nieder, wie der Vergleich mit dem November 2019 zeigt. Die Arbeitslosenzahlen steigen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. In Mecklenburg-Vorpommern um 6.900 Arbeitslose bzw. um 12,6 Prozent auf 62.000.

Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord, fordert daher, alle Unternehmenshilfen viel stärker an die Beschäftigungssicherung zu knüpfen.

„Es kann nicht angehen, dass Unternehmen auf der einen Seite hunderte Millionen für Hilfen kassieren und gleichzeitig keine Verantwortung für ihre Beschäftigten übernehmen. Sämtliche Unternehmenshilfen müssen an den Erhalt von Arbeitsplätzen gekoppelt werden, damit die Beschäftigten nicht leer ausgehen.“

 


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