Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 68 - 29.09.2020

DGB Nord begrüßt Auflösung der AfD-Fraktion

Zum Austritt des Abgeordneten Brodehl aus der AfD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag und der damit verbundenen Auflösung der Fraktion erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord:„Dass der Abgeordnete Frank Brodehl seinen Austritt aus der AfD-Fraktion mit einer zunehmenden Radikalisierung des schleswig-holsteinischen Landesverbandes begründet, macht einmal mehr klar: Die AfD Schleswig-Holstein ist keine harmlose bürgerlich-wertkonservative Partei. Nein, sie duldet immer wieder Mitglieder mit rechtsextremer Gesinnung in ihren Reihen. Bereits bei den Auseinandersetzungen um die aus Partei und Fraktion ausgeschlossene Doris von Sayn-Wittgenstein war deutlich geworden, dass der völkisch-nationalistische Flügel im Landesverband einflussreich ist.“

Weiter betont Polkaehn: „Der DGB bezieht klar Stellung gegen Rechtsextremismus und setzt sich für Demokratie und Solidarität ein. Im Landtag Schleswig-Holstein darf kein Platz sein für völkisch-nationalistisches Gedankengut.“


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