Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 14.11.2000

DGB Nord fordert faire Zukunftschancen für Werften

Die Bundesregierung muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das Überleben der deutschen Werftindustrie zu sichern.

Diese Forderung richtete der stellvertretende Landesvorsitzende des DGB Nord Ingo Schlüter während eines Gesprächs der ostdeutschen DGB-Vorsitzenden mit Bundeskanzler Gerhard Schröder am 14. November in Berlin an die Bundesregierung.

Der DGB Nord erwarte ein deutliches Signal der Bundesregierung an die europäische Kommission angesichts des bevorstehenden EU-Ministerrates am 5. Dezember in Brüssel.

Durch die starren und bürokratischen Kapazitätsobergrenzen, so Schlüter, würde jeder Produktivitäts- und Flexibilierungsfortschritt auf den Werften Mecklenburg-Vorpommerns direkt bestraft. Beschäftigungsabbau und Verlust der Wettbewerbsfähigkeit seien direkte Folgen unfairer Wettbewerbsbedingungen auf dem Weltmarkt.

Der Bundeskanzler versprach, dass das Thema Werften beim Gespräch mit dem Kommissionspräsidenten Romano Prodi am 22. November ganz oben auf der Tagesordnung stünde.

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