Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 31.05.2011

Mecklenburg-Vorpommern: Ältere und Langzeitarbeitslose sind benachteiligt

Im Jahresvergleich fand in Mecklenburg-Vorpommern nur eine minimale Verringerung der Arbeitslosigkeit statt, Ältere, Langzeitarbeitslose und Behinderte waren die arbeitsmarktpolitischen Verlierer, die Zahl der Arbeitsgelegenheiten sank drastisch.

 

Die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr nur unbedeutend um 0,4 %. Die Zahl der 55 – 65 jährigen Arbeitslosen dagegen stieg um 10,9 %, die Langzeitarbeitslosigkeit um 3,2 % und die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten um 7,7 %. Den rund 106.000 Arbeitslosen standen nur 8.300 offene Stellen gegenüber. Im Jahresvergleich fand eine drastische Verringerung der 1-€-Jobs statt. Ihre Zahl sank um fast 51 % auf 8.221. Auch im Nordosten zeigt der Trend, dass sich die Zahl der Arbeitslosen im SGB III-Bereich um 9,8 % verringerte, während er demgegenüber um SGB II-System um 3,2 % zunahm. Im Jahresvergleich gab es in Mecklenburg-Vorpommern eine leichte Erhöhung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 0,8 %; die Zunahme der in der Regel gegenüber der Kernbelegschaft schlechter bezahlten Leiharbeit dagegen stieg um 12,5 % an. So sind prekäre Arbeitsverhältnisse weiter auf dem Vormarsch.


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