Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 7 - 23.01.2020

Debatte über Klimaschutz im Kieler Landeshaus

DGB-Chef Polkaehn: Schleswig-Holstein muss beim Klimaschutz endlich in die Puschen kommen

„Wer, wenn nicht Schleswig-Holstein, sollte Vorreiter beim Klimaschutz sein? Das Land sollte endlich in die Puschen kommen und vernünftige Rahmenbedingungen schaffen, sonst drohen Windindustrie und Klimaschutz im Norden ein Debakel“, so DGB-Chef Uwe Polkaehn im Anschluss an die Klimadebatte im Kieler Landtag. „Für die Arbeitsplätze in der norddeutschen Windindustrie als Zukunftstechnologie mit allen Wertschöpfungsketten im Land, benötigen wir Klarheit, wann es mit dem Ausbau endlich weitergeht. Dazu muss die Landesplanung endlich abgeschlossen werden.“

Von vielen geplanten Förderprogrammen des Kieler Umweltministeriums, z. B. bei Photovoltaikanlagen, beim Kauf von Lastenfahrrädern oder begrünten Dächern, profitierten vor allem Besserverdienende. „Normalverdiener dürfen aber nicht zu den Verlierern der Energiewende werden. Die Politik muss auch an die Pendler denken, die beim Weg zur Arbeit auf das Auto angewiesen sind “, so Polkaehn weiter.

Vor dem Hintergrund der Klimakrise sei der Schutz von Mooren und Wäldern zweifellos wichtig, werde aber auf Dauer nicht reichen. „Das Erreichen der Klimaziele ist ohne ein radikales Umdenken und entsprechende finanzielle Mittel nicht zu stemmen. Die vor uns liegenden Herausforderungen erfordern eine massive, sozial-ökologische Investitionsoffensive mit Schwerpunkt auf Mobilität, Gebäudesanierung und Infrastruktur.“


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