Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 08.11.2000

DGB Nord: Jobrotation muss zur arbeitsmarktpolitischen Routine werden

Jobrotation muss zur arbeitsmarktpolitischen Routine werden. Das fordert der DGB Nord. "Das Konzept der Jobrotation", so DGB Nord-Chef Peter Deutschland bei einer Veranstaltung zu diesem Thema am 8.November in Lübeck, "kombiniert die Idee der beruflichen Weiterbildung von Arbeitnehmern mit der beruflichen Qualifizierung von Arbeitslosen und ihrer Reintegration in den Arbeitsmarkt."

Der DGB-Chef wies darauf hin, dass sich bisher bundesweit rund 740 Betriebe an Jobrotationsprojekten beteiligt hätten. 60 Prozent der Arbeitslosen, die für einen befristeten Zeitraum in Weiterbildung befindliche Arbeitskräfte ersetzten, hätten danach eine feste Arbeit gefunden.

Die Situation dieser Stellvertreter müsse aber noch verbessert werden. Sie müssten den gleichen rechtlichen Status haben wie die Beschäftigten, die sie vertreten. "Der Einsatz der Stellvertreter", so Deutschland, "sollte grundsätzlich als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgestaltet werden." Es dürfe keine Beschäftigten 1. und 2. Klasse geben.

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Thomas Ritter

 

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