Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 53 - 24.06.2020

DGB Nord zum „Bündnis für Ausbildung“

Ein neues „Bündnis für Ausbildung“ soll in Schleswig-Holstein dafür sorgen, dass die berufliche Bildung im Land trotz Corona-Krise dauerhaft und verlässlich gestaltet wird. Eine entsprechende Vereinbarung ist heute in Kiel zwischen den Gewerkschaften, den Spitzenvertretern von Land, Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur und Wirtschaftsverbänden getroffen worden.

 

Dazu Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord:

„Wir müssen alles dafür tun, damit 2020 kein verlorenes Ausbildungsjahr wird! Deshalb ist dieses Bündnis für Ausbildung ungemein wichtig. Noch steht nicht fest, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen und damit auf den Ausbildungsmarkt haben wird. Fest steht aber bereits heute, die Berufsbildung ist nachhaltig betroffen.

Ein qualifizierter Berufsabschluss schützt vor Arbeitslosigkeit und ist Basis der künftigen Fachkräftesicherung in unserem Land.Die Gewerkschaften werden alles daransetzen, dass Jugendliche ihren Ausbildungsplatz behalten. Dies gilt insbesondere für Phasen der Kurzarbeit oder bei drohender Insolvenz des Ausbildungsbetriebes. Übernahmeprämien für Betriebe, die von Insolvenzen betroffene Auszubildende übernehmen, sind wichtige und notwendige Hilfestellungen für die Ausbildungsbetriebe und Auszubildende.

Darüber hinaus müssen in den kommenden Monaten alle vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten – sowohl für Ausbildungsunternehmen als auch für künftige Auszubildende – bedarfsgerecht ausgereizt und weiterentwickelt werden. Wir wollen, dass alle Ausbildungsinteressierte zum Ausbildungsjahr 2020 eine betriebliche Ausbildung beginnen können.

Deshalb appelliere ich an die Jugendlichen: Bewerbt Euch jetzt auf eine berufliche Ausbildung im Ausbildungsjahr 2020! Die Krise geht – deine Zukunft kommt!

Ich appelliere an die Ausbildungsunternehmen:

Stellen Sie trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes Ausbildungsplätze für das Ausbildungsjahr 2020/2021 bereit! Bitte starten Sie jetzt Ihre Bewerbungsverfahren.

Die Krise geht - der Fachkräftebedarf bleibt!“


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Thomas Ritter 

 

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