Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 14.04.2011

Ratgeber für entsandte Arbeitnehmerinnen

Ab den 01. Mai dieses Jahres enden die Beschränkungen für den deutschen Arbeitsmarkt und die Arbeitnehmer/innen aus den Staaten der Europäischen Union (mit Ausnahme von Bulgarien und Rumänien) haben ungehinderten Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt. „Wir begrüßen grundsätzlich die Freizügigkeit; halten aber Regelungen zur Verhinderung von Lohn- und Sozialdumping weiter für dringend erforderlich“, betont Uwe Polkaehn, Bezirksvorsitzender des DGB Nord in einer Stellungnahme.

Ein zentrales Problem ist die Entsendung von Arbeitnehmer/innen im Rahmen der EU Dienstleistungsrichtlinie. Ohne einen verbindlichen gesetzlichen Mindestlohn besteht die Gefahr, dass die Arbeitnehmer aus den neuen EU Mitgliedsstaaten zu den schlechteren Bedingungen ihres Herkunftslandes in Deutschland arbeiten müssen.

Eine wichtige Voraussetzung für den Schutz der entsandten Arbeitnehmer ist die Information über ihre Rechte. Hierzu hat der DGB Bezirk Nord in Kooperation mit den DGB Bezirken Sachsen und Berlin-Brandenburg eine Informationsschrift veröffentlicht.

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Thomas Ritter 

 

Sekretariat: Astrid Lau 

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