Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 65/2020 - 03.09.2020
Polkaehn: Bestand an sozial gefördertem Wohnraum viel zu gering

DGB fordert mehr Sozialwohnungen

Wie aus aktuell vorgelegten Zahlen des Bundesinnenministeriums hervorgeht, ist die Zahl der Sozialwohnungen in Schleswig-Holstein erneut gesunken. Gab es Ende 2018 noch 47.196 Sozialwohnungen, waren es 2019 nur noch 46.684.

Dazu erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord: „Angesichts der momentanen Krise ist der sinkende Bestand an Sozialwohnungen besonders problematisch. Es ist zu befürchten, dass der Bedarf an sozial gefördertem Wohnraum durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter steigt. Wir brauchen deshalb eine nachhaltige Wohnungsbauoffensive für Schleswig-Holstein, die vor allem sozialen Wohnungsbau fördert.“

Das Problem des sinkenden Bestands an Sozialwohnungen ist bereits lange bekannt. Bereits im vergangenen Jahr hat die Investitionsbank Schleswig-Holstein errechnet, dass der Bestand an Sozialwohnungen aufgrund auslaufender Bindungen und mangelnder Bautätigkeiten in den kommenden Jahren erheblich sinken wird. Wenn nicht mit aller Kraft gegengesteuert wird, wird der Bestand an Sozialwohnungen im Jahr 2030 nur noch rund 43 Prozent des Bestands von 2018 betragen.


Nach oben

Corona-Pandemie Erfolge und Perspektiven gewerkschaftlicher Aktivitäten

Aktuelle Termine
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt: Pressestelle

DGB Bezirk Nord
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg

Tel. 040-60 77 66 1 - 23
Tel. 040-60 77 66 1 - 18
Fax. 040-60 77 66 1 - 41

Thomas Ritter 

 

Sekretariat: Astrid Lau 

DGB Nord
Lohnspiegel
lohnspiegel.de