Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 28.06.2010

Michael Sommer zum Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbundes gewählt

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Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer wurde am 27.Juni in Vancouver zum neuen Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC-CSI-IGB) gewählt. Er folgt der bisherigen Präsidentin Sharan Burrow (Australien), die zur neuen Generalsekretärin des IGB gewählt wurde.


Michael Sommer zeigte sich sehr geehrt durch das ihm entgegen gebrachte Vertrauen . „Dies ist vor allem eine Anerkennung der deutschen Gewerkschaftsbewegung für ihr solidarisches Eintreten für Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte weltweit“, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer in Vancouver.



„Vier Jahre nach seiner Gründung ist der IGB ein globaler Player geworden – die globale Stimme der arbeitenden Menschen dieser Welt. Ich möchte maßgeblich mithelfen diese globale Stimme zu stärken“, sagte Michael Sommer. Er sieht den IGB vor großen Herausforderungen: „Wir müssen dagegen angehen, dass die arbeitenden Menschen als Opfer der Krise auch noch die Folgen der Krise bezahlen sollen. Auch deshalb brauchen wir die Finanztransaktionssteuer. Wir müssen weltweit kämpfen, für Gute Arbeit, gegen Arbeitslosigkeit, für Lebenschancen von Jugendlichen und Frauen. Besonders geht es mir um die Bekämpfung jeder Form von prekärer Arbeit. Prekäre Arbeit ist die Geißel der arbeitenden Menschen.“



Michael Sommer ist der zweite Gewerkschaftsvorsitzende aus Deutschland der das Amt des Präsidenten eines internationalen Gewerkschaftsdachverbandes bekleidet. Vor ihm war Carl Legien, der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), zwischen 1914 und 1918 Präsident des damaligen Internationalen Gewerkschaftsbundes (IFTU-IGB).

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