Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 85-2020 - 11.11.2020
Ausbildungsbilanz Schleswig-Holstein

Weniger Jugendliche beginnen eine Ausbildung

Jugendliche mit Tablet und Lötkolben

DGB/Simone M. Neumann

Die Bundesagentur für Arbeit hat eine Bilanz des diesjährigen Ausbildungsmarktes in Schleswig-Holstein gezogen. Dieses Jahr haben erneut weniger Jugendliche eine Ausbildung in Schleswig-Holstein begonnen.

Dazu Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender DGB Nord:
„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsmarkt sind deutlich sichtbar. Die Zahl der Bewerber*innen und der Ausbildungsplätze ist in Folge der ab März größtenteils Lockdown-bedingt ausgefallenen Orientierungs- und Vermittlungsaktivitäten leider auch in Schleswig-Holstein deutlich zurückgegangen. Dabei wäre ein Aufschwung nötig, denn der Bedarf an beruflich ausgebildeten Fachkräften wird in Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren noch zunehmen. Deshalb appelliere ich dringend an die Arbeitgeber, auch in der Pandemie auszubilden, zumal staatliche Fördergelder reichlich zur Verfügung stehen. Für die Gewerkschaften kommt es jetzt darauf an, dass die Berufsorientierung und das Vermittlungsgeschäft gemeinsam beherzt angegangen und die Ausbildungsqualität in den Betrieben und beruflichen Schulen abgesichert wird!“


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Corona-Pandemie Erfolge und Perspektiven gewerkschaftlicher Aktivitäten

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