Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 28.12.2000

Tarifverträge zur beruflichen Weiterbildung

DGB Nord: Qualifizierung könnte öffentlich gefördert werden

DGB-Nord-Chef Peter Deutschland hat vorgeschlagen, tarifvertragliche Regelungen zur Weiterbildung und die öffentliche Förderung dieser Maßnahmen miteinander zu verzahnen. Betriebliche Weiterbildung sei bislang, so Deutschland am Donnerstag in Hamburg, vor allem eine Sache der Unternehmen. Für kleine und mittlere Betriebe könnte sich aber ein zusätzlicher Anreiz ergeben, ihre Mitarbeiter weiterzubilden, wenn dies teilweise öffentlich gefördert würde.

Als Instrument dafür böte sich das Sozialgesetzbuch III an. Gefördert werden könnten betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen für solche Gruppen von Arbeitnehmern, die un-oder lediglich angelernt seien und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur geringe Chancen hätten. "Für kleine und mittlere Unternehmen", so Deutschland, "könnte dies ein interessanter finanzieller Anreiz sein, ihre gering qualifizierten Beschäftigten weiterzubilden."

Für Gewerkschaften wie Arbeitgeber ergäben sich, so Deutschland, auch noch andere Vorteile. Da die Grundlage für die Förderung Tarifverträge zur betrieblichen Weiterbildung seien, könnten nur tarifgebundene Betriebe in den Genuss dieser Förderung kommen.

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Thomas Ritter

 

Kerstin Koch / copyright Peter Bisping

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