Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.02.2001

DGB Nord: Klappe zu und durch geht so einfach nicht

DGB Nord: Diskussion in Hamburg zeigt, wie notwendig ein klares Verständnis von Korruption ist

Der erneute öffentliche Wirbel um den sogenannten Hamburger Herzklappenskandal zeigt, so der DGB Nord, über die Hansestadt hinaus, wie notwendig ein klares Verständnis von Korruption in den öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen ist. "Fehlt dies", sagte Carlos Sievers, beim DGB für den öffentlichen Dienst zuständig, "besteht die Gefahr einer intransparenten Günstlingswirtschaft, wie man sie aus postsozialistischen Gesellschaften kennt. Mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie hat das überhaupt nicht zu tun. Das scheint einigen, die sich jetzt so vehement in der Presse in Szene setzen, nicht klar zu sein."

Darüber werde vergessen, so der Gewerkschafter, wer die eigentlichen Geschädigten seien, nämlich die Krankenkassen, die auf diese Weise geschröpft würden und darüber hinaus die gesamte Versichertengemeinschaft. Mit einer Antikorruptionsvereinbarung, über die gerade in Hamburg verhandelt werde, wolle der DGB zu einem besseren Verständnis und einer besseren Bekämpfung von Korruption beitragen.

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Thomas Ritter 

 

Sekretariat: Astrid Lau 

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