Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 111 - 19.09.2013

Weckruf zur Wahl: Den Sonntag nicht verschlafen!

„Den kommenden Sonntag sollte kein Arbeitnehmer verschlafen. Wer früh aufsteht, setzt auch ein Signal für eine gute Wahlbeteiligung. Der Wahlausgang ist völlig offen, es kommt wirklich auf jede Stimme an. Jetzt ist die Chance da, eine neue Politik zu ermöglichen, die die arbeitenden Menschen und ihre Familien endlich ins Zentrum des Handelns stellt.“ Dies erklärte heute Uwe Polkaehn, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord), in einem „Weckruf“ zur Wahl.

Das Wahlrecht sei kostbar, und in den Wahlkampf sei nun doch noch Schwung gekommen, sagte der DGB-Vorsitzende. Auch wenn man nicht jede Parteiposition teile, so könnten doch die Wähler und Wählerinnen mit ihren Stimmen viel bewegen: „Der Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit ist überall zu spüren. Immer mehr Beschäftigte machen sich Sorgen um ihr Einkommen, den sicheren Arbeitsplatz, die Zukunft ihrer Kinder. Am Politikwechsel in Berlin hängen Millionen Schicksale. Wir brauchen eine Regierung, die endlich den gesetzlichen Mindestlohn einführt und schlecht bezahlte Minijobs durch Gute Arbeit ablöst, die die Rente sicher macht und den Wohlstand fair verteilt“, so Uwe Polkaehn in seinem Aufruf zur Bundestagswahl am 22. September. Die schwarz-gelbe Bundesregierung habe die Gesellschaft sozial weiter gespalten, den Arbeitsmarkt weiter dereguliert und Millionen Menschen um sichere Beschäftigung, faire Löhne und einen Ruhestand ohne Angst gebracht. Durch eine falsche Sparpolitik stehe sogar die Einheit Europas auf der Kippe.

Für eine gute Zukunft der Arbeitnehmer im Nordens müsse die neue Bundesregierung u. a. die Tarifautonomie stärken, prekäre und unsichere Beschäftigung wirksam bekämpfen, den Missbrauch von Minijobs und Werkverträgen stoppen, Bildung und Infrastruktur ausbauen und gleiche Löhne für Männer und Frauen durchsetzen.


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 430.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


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Thomas Ritter 

 

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DGB Nord
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