Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 71 - 07.10.2020

Rechtsanspruch auf Homeoffice

Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord, zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Heil für einen Rechtsanspruch auf Homeoffice: 

„Endlich kommt Bewegung in die Sache. Mobiles Arbeiten wird in Zukunft viel mehr als früher die Regel sein. Wie gut und reibungslos es funktionieren kann, haben wir in der Corona-Krise gelernt. Und dafür braucht es einen gesetzlichen Rahmen, der selbstbestimmtes mobiles Arbeiten fördert und gleichzeitig den Schutz der Beschäftigten verbessert. Die Lebenswirklichkeit vieler Beschäftigter macht es notwendig, Vereinbarkeit von Familie & Beruf zu verbessern. Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Gestaltungsoptionen für Tarifvertrags- und Betriebsparteien sind dafür die richtigen Mittel. Das beabsichtigte Mitbestimmungsrecht der Betriebsräte bei der Einführung und Ausgestaltung mobiler Arbeit begrüßen wir ebenfalls. Es ist völlig unverständlich, dass die Arbeitgeber angesichts der Pläne von Arbeitsminister Heil von zu viel Bürokratie sprechen und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören.“ 


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