Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 14.01.2011

DGB Nord attackiert Billigjobs in Mecklenburg-Vorpommern

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Die Zunahme der Leiharbeit und gering bezahlter Beschäftigung stößt weiter auf Kritik der Gewerkschaften. Der Arbeitsmarkt erhole sich zwar, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB-Bezirkes Nord am 13 Januar anlässlich des Neujahrsempfangs der Gewerkschaften in Neubrandenburg. Allerdings bedeute das nicht, dass sich die Lebens- und Arbeitsverhältnissen der Menschen verbesserten. Das müsse sich jetzt endlich ändern. "Schließlich haben die Kollegen die Kohlen aus dem Feuer geholt", betonte er. Gute Arbeit müsse mit guten Löhnen vergolten werden. Der DGB wolle sich zusammen mit seinen Mitgliedsgewerkschaften für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft einsetzen und am 24.Februar erneut durch verschiedene Aktionen darauf aufmerksam machen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen dringe der DGB auch weiter auf ein Tariftreuegesetz im Land.

Der sich ausweitende Niedriglohnsektor belaste zunehmend die öffentlichen Haushalte auch in Neubrandenburg, so Polkaehn. Dort gebe es zum Beispiel 1300 Arbeitnehmer mit Löhnen über 400 Euro im Monat, die auf zusätzliche Hartz-IV-Leistungen angewiesen seien. Daran sei die Stadt jährlich mit 1,4 Millionen Euro für Unterkunfts-Kosten beteiligt.

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Thomas Ritter 

 

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