Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 64 - 23.11.2023

Nein zu Gewalt an Frauen! DGB Nord fordert besseren Schutz

Anlässlich den Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen zeigt der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) seine Solidarität mit Betroffenen von häuslicher und sexualisierter Gewalt.

In der Aktionswoche werden vor den Gewerkschaftshäusern im Norden die DGB-Fahnen „Nein zu Gewalt an Frauen!“ wehen.

Häusliche Gewalt hat auch Auswirkungen im Arbeitsleben. Leistungsabfall, Demotivation und Beeinträchtigung der Gesundheit von Betroffenen können Folgen häuslicher Gewalt sein, die auch mit finanziellen Einbußen für das Unternehmen einhergehen. 

„Nach wie vor ist sexualisierte Gewalt ein Tabu-Thema in den Unternehmen. Das bedeutet aber nicht, dass sie im eigenen Unternehmen nicht vorkommt“, erklärt Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord: „Ungefähr jede/r zweite Beschäftigte hat bereits sexueller Belästigungen am Arbeitsplatz erlebt. Nur selten wird allerdings darüber im Unternehmen gesprochen.“

Der DGB Nord fordert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung auf, die Umsetzung des ratifizierten Übereinkommens ILO190 zur Beseitigung von Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz zügig umzusetzen.

Eine Maßnahme muss dabei die stärkere Verankerung von betrieblichen Beschwerdestellen sein. 

Der DGB weist darauf hin, dass die Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorzugehen. Sie müssen vorbeugende Maßnahmen treffen und ihre Beschäftigten schulen. „Zu wenige Unternehmen arbeiten ernsthaft an der Umsetzung der Vorgaben. Das muss sich ändern. Kommen Unternehmen der Einrichtung einer Beschwerdestelle nicht nach, müssen notfalls Sanktionen greifen“, so Pooth.

Für betriebliche Interessensvertretungen hat der DGB seinen Handlungsleitfaden „Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz verhindern!“ aktuell überarbeitet. Er zeigt, wie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz unterbunden und verhindert werden kann.

Download unter

Zum Handlungsleitfaden


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Vorsitzende DGB Nord
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Der Geschäftsführende Vorstand des DGB Nord besteht aus der Bezirksvorsitzenden Laura Pooth und dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Ingo Schlüter. Hier gibt es die Kurzvita, Lebenslauf und Pressefotos von beiden. Abdruck in Printmedien und Veröffentlichung im Internet sind im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung mit Quellennachweis frei.
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