Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 93-2020 - 20.11.2020

Zukunftschancen nutzen - Windenergie ausbauen

DGB Nord fordert einen Klimafonds Schleswig-Holstein

Der DGB hat von der Landesregierung in Kiel mehr Engagement beim Ausbau der Windenergie gefordert. Sonst seien die Klimaziele nicht zu erreichen, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord. Auch wenn der Umweltminister das Land als Vorreiter in Deutschland sehe, bestehe in Schleswig-Holstein noch großer Aufholbedarf beim Ausbau der Windenergie.

„Die ökologische Erneuerung ist ein Marathon, da reicht ein überfälliger Zwischensprint nicht aus. Hunderte Windenergieprojekte warten auf Genehmigung, was einem Investitionsvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro entspricht, die kurzfristig im Land investiert werden können. Das sichert auch während der Coronakrise Beschäftigung im Land.“

Zudem müsse sich die Landesregierung noch mehr engagieren, um die in der Energiewende liegenden Zukunftschancen für das Land auch tatsächlich zu nutzen. „Wir brauchen einen langfristig angelegten Investitionsplan, wenn Energiewende und der sozial-ökologische Umbau unserer Gesellschaft gelingen sollen. Öffentliche Klimafonds können wichtige Zukunftsinvestitionen in Infrastruktur und Mobilität zielgerichtet und wirkungsvoll anschieben. Das ist finanziell, ökologisch und sozial nachhaltig! Eine solche Investitionsoffensive darf nicht an Schuldenbremse und schwarzer Null scheitern. Ein Klimafonds Schleswig-Holstein ist hierfür das ideale Instrument. Fonds arbeiten eigenständig und unabhängig von Konjunktur und Haushalt. Damit sind sie das perfekte Instrument für eine langfristig angelegte Investitionsplanung und damit auch zur Sicherung von Beschäftigung“, so Polkaehn.


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Thomas Ritter 

 

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