Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 64/2020 - 01.09.2020

Polkaehn fordert mehr Schutz für prekär Beschäftigte

Mit Tarifvertrag besser durch die Krise

DGB Nord-Chef Uwe Polkaehn zu den heutigen Arbeitsmarktzahlen: „Egal wohin man im Norden guckt, aus allen Zahlen wird überdeutlich: Die Krise trifft vor allem prekär Beschäftigte wie Minijobbende, befristet Beschäftigte und Menschen in Leiharbeit. So sind besonders junge Menschen in ungefestigten Arbeitsverhältnissen sowie An- und Ungelernte von einem Verlust des Arbeitsplatzes betroffen. Wir fordern alle Unternehmen auf, über die erst kürzlich ausgeweitete Kurzarbeit ihre Beschäftigten zu halten und die Zeit für Weiterbildung der Belegschaften zu nutzen. Von der Bundesregierung fordern wir einen besseren Schutz, insbesondere für prekär Beschäftigte.“ Der DGB hat diesbezüglich bereits zahlreiche Vorschläge vorgelegt.

Polkaehn betonte weiter, dass Beschäftigte mit Tarifvertrag und mit Betriebsrat bisher deutlich besser durch die Krise gekommen sind. „Es lohnt sich für alle, für mehr Tarifbindung und Mitbestimmung zu streiten“, so Polkaehn.

 


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