Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 54 - 24.06.2020

„Neustart“ stärkt Kaufkraft von Beschäftigten nach Kurzarbeit

Der DGB Nord begrüßt die heutigen Beschlüsse des Zukunftsbündnisses Mecklenburg-Vorpommerns: „In vielen Belegschaften mehren sich die Sorgen um die Arbeits- und Ausbildungsplätze. Es wächst die Angst vor Insolvenzen, Standortschließungen und Stellenstreichungen. Deshalb ist es absolut wichtig und richtig, dass die Landesregierung ergänzend zu ihrem M-V-Schutzschirm vom März sowie zum neuen Konjunkturpaket des Bundes weitere Mittel und zusätzliche Instrumente bereitstellt. Vor allem mit dem Programm „Neustart“ für die besonders stark von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten setzt die Landesregierung einen deutlichen und bundesweit einmaligen Akzent, um die Kaufkraft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu stärken und um erlittene soziale Härten abzufedern!“, erklärt der stellvertretene Vorsitzende des DGB Nord, Ingo Schlüter, heute in Schwerin.

„Genauso wichtig ist der gemeinsame Appell zum neuen Ausbildungsjahr: Jetzt müssen dringend die in den letzten Wochen liegengebliebenen Bewerbungen und Stellenausschreibungen raus! Wir werden alles dafür tun, dass es auch 2020 ausreichend betriebliche Ausbildungsplätze in guter Qualität in Mecklenburg-Vorpommern gibt, die Instrumente stehen bereit. Einen Rückfall in die außerbetrieblichen Sonderprogramme der 90er Jahre wird es in Mecklenburg-Vorpommern nicht geben!

Der Corona-bedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit erfordert schon jetzt den maximalen Einsatz der Instrumente der BA und des Landes. Dabei müssen Qualifizierungsmaßnahmen, die strategischen Herausforderungen der Transformation (Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie) sowie Projekte zur Entwicklung und Verstetigung regionaler Wertschöpfungsketten im Rahmen von Strukturentwicklungsmaßnahmen gemeinsam gedacht und gefördert werden.“


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Thomas Ritter 

 

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