Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 73 - 13.10.2020

Nord-Ostsee-Kanal: Investitionen beschleunigen, Personal aufstocken

Showeinlagen machen den Kanal nicht schneller


Anlässlich des heutigen Besichtigungstermins des Bundesverkehrsministers und Ministerpräsidenten am Nord-Ostsee-Kanal erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord:

"Es mag ja immer hilfreich sein, wenn sich CSU- und CDU-Politiker an der frischen Luft treffen, aber wir erwarten mehr als nur eine Showeinlage: Der Nord-Ostsee-Kanal braucht den vollen Einsatz aller Beteiligten, er muss in Bund und Land seine hohe Priorität behalten. Der aktuelle Rückgang an Passagen sollte genutzt werden, um bauliche Investitionen vorzuziehen und den Kanal schneller zu ertüchtigen. Die norddeutsche Wirtschaft, die Häfen und mehrere zehntausend Arbeitsplätze im Land sind mittelbar oder unmittelbar davon abhängig, dass diese Hauptschlagader des Schiffsverkehrs funktioniert.

Zur Beschleunigung aller Abläufe sind neben einem engagierten Zeitplan für alle Bauvorhaben eine ausreichende Zahl von Handwerkerinnen und Handwerkern, Taucherinnen und Tauchern, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Technikerinnen und Technikern für Grundinstandsetzung, Planung und Betrieb nötig. Wir brauchen dringend die Entfristung aller Arbeitsverträge und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Wenn es immer wieder zu Problemen an den Schleusen und Computerstörungen kommt, wird der Kanal für Reeder unattraktiv und unkalkulierbar. Der Wasserweg ist zudem auch ökologisch wertvoll. Ich hoffe, Herr Minister Scheuer nimmt diese Erkenntnisse mit nach Bayern und Berlin und lässt entsprechende Taten folgen."


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Thomas Ritter 

 

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