Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 16.04.2007

Peter Deutschland über das Verhältnis von Gewerkschaften zur SPD und WASGDie Linke-PDS

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Der Vorsitzende des DGB Nord, Peter Deutschland, hat sich gegenüber der Leipziger Volkszeitung vom 13. April über das Verhältnis von Gewerkschaften zur SPD und zur Linkspartei geäußert. Er vertrat in dem Interview die These, dass die Existenz der Linkspartei die übrigen Parteien dazu zwinge, ihre Positionen auf einer Reihe von Feldern, etwa Arbeitnehmerrechte, Mitbestimmung und Mindestlohn, zu überdenken.
Deutschland hatte zuvor auf einer gewerkschaftspolitischen Konferenz von WASG und Die Linke/PDS Verständnis für Gewerkschaftsmitglieder geäußert, die die SPD verlassen hätten. Er könne das sehr gut nachvollziehen, jeder müsse hier allerdings seine eigene Entscheidung treffen. Deutschland bekannte sich bei der Veranstaltung zu seiner eigenen SPD-Mitgliedschaft: „Ich selbst bin übrigens Mitglied der SPD geblieben, mit starkem Bauchgrimmen zwar, aber in vollem Bewusstsein des Widerspruchs, den Oskar Lafontaine so treffend auf den Punkt gebracht hat.“ Lafontaine hatte die gleichzeitige Mitgliedschaft in SPD und Gewerkschaften als schizophren bezeichnet.

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