Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 09.06.2008

Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen ist eine Schande - Mindestlohn veringert Kluft

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Der DGB Nord-Vorsitzende Peter Deutschland hat sich heute gegenüber den Lübecker Nachrichten zum Thema Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen geäußert:



„Es musste wohl erst von der EU-Kommission gesagt werden, damit es auch der Letzte weiß: Frauen bekommen im Vergleich zu den Männern nach wie vor weniger Geld für die gleiche Arbeit, das ist eine Schande. Wer eine bessere Versorgung von Kindern, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine bessere Bekämpfung von Armut fordert, der darf nicht gleichzeitig dulden, dass mit Frauen auf solch eine skandalöse Weise umgegangen wird. Denn viele gesellschaftliche Probleme sind bedingt durch zu niedrige Löhne.

Angesichts dieser großen Ungerechtigkeit ist es für mich nur ein kleiner Trost, dass dort, wo Tarifverträge gelten oder ein Betriebsrat existiert, die Lohnunterschiede geringer sind. Hier könnte auch ein gesetzlicher Mindestlohn Abhilfe schaffen. Aus anderen Ländern wissen wir, dass dieser die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen spürbar verringert – warum also warten?“



Siehe auch: Frauenlohnspiegel und Ich bin mehr wert-Kampagne

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Thomas Ritter 

 

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