Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 14 - 06.03.2024

Internationaler Frauentag 2024

Europa- und Kommunalwahlen im Norden: Demokratie stärken! Frauen wählen!

Zum Internationalen Frauentag ruft der DGB Nord unter dem Motto „Frauen wählen!“ dazu auf, bei der Europawahl am 9. Juni die demokratischen Kräfte zu stärken. 

Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union. Als Motor für Gleichstellung trägt sie maßgeblich dazu bei, dass ihre Mitgliedstaaten die Benachteiligung von Frauen abbauen, die Gesundheit von Frauen schützen und ihr Recht auf Selbstbestimmung stärken. 

„Doch wo rechtspopulistische und nationalistische Kräfte an der Macht sind, geraten mit der Demokratie auch die Frauenrechte in Bedrängnis. Gewerkschaften wissen: Erkämpfte Rechte müssen immer wieder verteidigt werden. Heute ist es wichtiger denn je, unsere europäischen Grundwerte zu schützen. Die europäischen Gleichstellungsregelungen sind ein machtvolles Instrument gegen Antifeminismus und populistische Tendenzen“, so Laura Pooth, Vorsitzende DGB Nord. 

Der DGB ruft alle Frauen dazu auf, bei der Europawahl am 9. Juni zur Wahl zu gehen, in Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich zur gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahl. Denn das tun auch 105 Jahre nach Einführung des hart erkämpften Frauenwahlrechts immer noch zu wenige. Viele Regelungen für die Chancengleichheit wurden von der EU angestoßen und umgesetzt. Bei der Gründung der Gemeinschaft 1957 wurde der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ für Frauen und Männer vertraglich festgeschrieben. In den Ländern werden EU-Fonds auch zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern genutzt. 

„Ohne die EU hätte es weniger Fortschritte in Sachen Gleichstellung gegeben. Deswegen setzen sich der DGB Nord und seine Mitgliedsgewerkschaften für ein solidarisches Europa ein. Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, wie wichtig die Europäische Union für ihren Lebens- und Arbeitsalltag ist. Das wollen wir mit unseren Aktionen ändern“, sagt Laura Pooth.

Wir fordern die Gleichstellung von Frauen und Männern durch verbindliche europäische Regelungen zu stärken. Frauen brauchen bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung und ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehören:

  • die faire Aufteilung von bezahlter Erwerbs- und unbezahlter Familienarbeit zwischen Frauen und Männern,
  • gute öffentliche Angebote für die Betreuung von Kindern und die Versorgung von Pflegebedürftigen,
  • eine Arbeitswelt und ein Leben frei von Gewalt. 

„Eine gute Zukunft für Frauen und Männer gibt es nur, wenn wir die demokratischen Kräfte und damit ein politisch vereintes-, wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Europa mit unseren Stimmen stärken“, betont Laura Pooth abschließend.


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Der Geschäftsführende Vorstand des DGB Nord besteht aus der Bezirksvorsitzenden Laura Pooth und dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Ingo Schlüter. Hier gibt es die Kurzvita, Lebenslauf und Pressefotos von beiden. Abdruck in Printmedien und Veröffentlichung im Internet sind im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung mit Quellennachweis frei.
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