Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 54/2021 - 17.06.2021

Jamaika darf Chancen der Energiewende nicht verschlafen

Anlässlich der heutigen Klimaschutz- und Energiedebatte im Kieler Landtag hat der DGB Nord mehr Tempo bei der Energiewende gefordert. „Wir wollen und können Norddeutschland zu einer weltweit beachteten und beispielgebenden Modellregion entwickeln, in der eine zuverlässige, bezahlbare, klimaneutrale Energieversorgung mit Guter Arbeit und Beschäftigungssicherung einhergeht“, sagte Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender DGB Nord.

Allerdings seien dafür drei Voraussetzungen notwendig:

1) Länder und Kommunen müssen ihre Planungs- und Genehmigungsbehörden zügig und nachhaltig stärken und die Gerichte personell in die Lage versetzen, zügig zu entscheiden und 

2) für eine massive, sozial-ökologische Investitionsoffensive mit den Schwerpunkten Mobilität, Gebäudesanierung und Infrastruktur sorgen

3) die Gründung eines Landes-Klimafonds, um Investitionen effizient, transparent und schuldenbremsenkonform zu finanzieren

„Klimaschutz und Energiewende stellen Unternehmen und Beschäftigte vor große Herausforderungen. Ganze Wertschöpfungsketten stehen auf dem Spiel und müssen in den nächsten Jahren zukunftsfähig umgebaut werden. Landes- und Kommunalpolitik müssen diesen Wandel aktiv und im Sinne der Beschäftigten begleiten“, so Schlüter weiter. „Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften müssen alle Anstrengungen darauf konzentrieren, dass der Klima-Fortschritt auch ein sozialer Fortschritt wird. Mit Klimaschutz und Energiewende müssen wir den Wohlstand von morgen schaffen“, so Schlüter abschließend. 


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