Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 22.07.2009

DGB: Arbeitslosigkeit steigt unter Jungen und Älteren rasant

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Die Wirtschaftskrise trifft junge wie ältere ArbeitnehmerInnen in besonderem Maße. Das haben DGB-Berechnungen anhand der Daten für die ersten fünf Monate dieses Jahres ergeben.

In den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise sind besonders jüngere und ältere Menschen von steigender Arbeitslosigkeit betroffen. Die Älteren werden häufig wegen angeblich geringerer Leistungsfähigkeit entlassen, die Jüngeren schaffen nur schwer den Einstieg ins Arbeitsleben. „Jetzt müssen Unternehmen alles tun, um die Ausbildungslücke zu schließen und wenigstens den Versprechungen aus dem Ausbildungspakt nachzukommen“, fordert DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

Zudem brauche es ein steuerfinanziertes Erwachsenen-Bafög, um das Motto „lebenslanges Lernen“ konkret umzusetzen und auch Erwachsenen zu ermöglichen, Schul- und Berufsabschlüsse nachzuholen. Die Analyse der Situation dieser Personengruppen am Arbeitsmarkt und Forderungen des DGB sind nachzulesen im neuen „Arbeitsmarkt aktuell: Krise trifft Junge und Ältere besonders stark“.



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Thomas Ritter 

 

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