Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 14/2019 - 04.03.2019

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder

DGB fordert Übernahme auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten

Die DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben sich unter Federführung der Gewerkschaft ver.di auf einen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder verständigt. Der DGB erwartet nun von den Landesgesetzgebern die zeit- und wirkungsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten.

Dazu erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord: „Die Tarifpartner haben sich geeinigt. Nun sind die Landesgesetzgeber gefordert, dass Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übernehmen. Wir erwarten von den Landesregierungen, dass sie zeitnah entsprechende Gesetzesentwürfe vorlegen. Als Interessenvertretung der Beamtinnen und Beamten steht der DGB für Gespräche zur Verfügung.“

Die Entgelte für Tarifbeschäftige des öffentlichen Dienstes der Länder steigen in einem Gesamtvolumen rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent, mindestens um 100 Euro, zum 1. Januar 2020 um weitere 3,2 Prozent, mindestens 90 Euro, und zum 1. Januar 2021 um weitere 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro.

 


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen mehr als 400.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


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Thomas Ritter 

 

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