Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 22.04.2010

Girls Day soll Mädchen und Unternehmen neue Perspektiven eröffnen

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Der Girls' Day soll jungen Frauen Mut machen, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern", sagte die Abteilungsleiterin Gleichstellung des DGB Bezirk Nord Lisanne Straka am Donnerstag, den 22. April 2010 in Güstrow. Bisher sei es leider so, dass sich viele Mädchen bei ihrer Ausbildungs- und Studienwahl deshalb für typisch weibliche Berufe entschieden, weil sie sich in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen weniger Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ausrechneten.

„Wir brauchen Dich, Du hast hier die Möglichkeit, Deine Kompetenzen zu zeigen, Deinem Berufsziel einen großen Schritt näher zu kommen!“, das ist die klare Ansage, die wir den Schülerinnen am 10. Girls' Day mit auf den Weg geben. Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeige der enorme Zulauf trotz der zurückgehenden Schülerinnenzahl. Nicht nur für die wirtschaftliche Zukunft in Mecklenburg-Vorpommerns sei es wichtig, dass mehr junge Frauen ihre gute schulische Ausbildung nutzen und sich verstärkt für naturwissenschaftliche und technische Berufe entscheiden. Lisanne Straka äußerte ihre Überzeugung, "dass niemand im Land und in der Wirtschaft auf das Innovationspotenzial junger Frauen verzichten kann". Allerdings glaubt die DGB Expertin nicht an schnelle Erfolge. "Ich bin davon überzeugt, dass das Thema einer geschlechtersensiblen Berufsorientierung uns über den 10. Girls' Day hinaus noch längere Zeit beschäftigen wird."

In diesem Jahr beteiligen sich am Aktionstag, der vom DGB Bezirk Nord und dem Bildungswerk der Wirtschaft koordiniert wird, über 400 Unternehmen und über 3000 Mädchen. Schülerinnen ab Jahrgangsstufe 5 erhalten in den Unternehmen Einblick in die Vielseitigkeit der technischen, naturwissenschaftlichen und handwerklichen Berufe.

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Thomas Ritter 

 

Sekretariat: Astrid Lau 

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