Deutscher Gewerkschaftsbund

PM PM 31/2021 - 07.04.2021

Ostermarsch

Gewerkschafter*innen setzen Zeichen für Frieden und Abrüstung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen auch in diesem Jahr die traditionellen Ostermärsche – selbstverständlich unter der Einhaltung der gebotenen Hygienevorschriften. Die Veranstalter*innen sind sich ihrer besonderen Verantwortung in der Pandemie bewusst und werden streng auf den Infektionsschutz achten.

Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender DGB Nord: „Von einer friedlichen Welt sind wir meilenweit entfernt. Im Gegenteil: bewaffneten Konflikte haben zuletzt wieder zugenommen. Immer mehr, immer perfidere Waffen, militärische Aggression und die Spaltung in Arm und Reich bringen die Welt aus dem Gleichgewicht. Arme Menschen trifft Corona besonders brutal, sei es in Brasilien oder Südafrika. Sich rasant verbreitende Viren zwingen zu globalem Handeln. Covid-19 schert sich nicht um Grenzen. Weit mehr als 100 Länder haben ihre Bevölkerungen noch nicht gegen Corona geimpft. Dort kann sich die Pandemie mit immer weiteren Virusvarianten ungebremst ausbreiten.“

Die Weltgesundheitsorganisation, die UN und die EU müssten für eine solidarische Bekämpfung der Seuche sorgen. Schlüter weiter: „Auch die Pharmakonzerne sind in der Pflicht. Die Lehre aus Corona muss sein, gemeinsame Strategien zur Vorbeugung und Bekämpfung von Pandemien zu entwickeln. Die nächste Epidemie kommt oder ist schon da, wie der jüngste Ebola-Ausbruch in Guinea.“

Kein einziges der Menschheitsprobleme wie Umweltzerstörung, Erderwärmung, Hunger und Krankheiten werde durch Militär und Krieg gelöst. „Wir brauchen diplomatische und politische Methoden der Konfliktbewältigung“, zeigte sich Schlüter überzeugt.

 

Der DGB fordert:

Abrüsten statt aufrüsten! Kein Geld für Waffen und Militär, sondern für Bildung, Gesundheit und Klimaschutz, ein solidarisches Sozialsystem, ein Lieferkettengesetz und die Bekämpfung von Hunger und Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Schutzmaßnahmen in der Pandemie haben viel Geld gekostet. Diese Kosten müssen von den starken Schultern getragen werden.

Beendet den atomaren Wahnsinn! Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag der UNO beitreten. Das Atomwaffenverbot muss durchgesetzt werden.


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