Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 030 - 01.04.2014

Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Bewerber, weniger Plätze

Die Zahl der gemeldeten Bewerber in Mecklenburg-Vorpommern steigt um 5,6 Prozent.

Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze in Mecklenburg-Vorpommern ging um 0,1 Prozent zurück.

100 ausbildungsinteressierten Jugendlichen stehen in Mecklenburg-Vorpommern nur 92,5 unbesetzte Plätze gegenüber.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) stellt mit Blick auf die heutige Halbjahresbilanz der Arbeitsagentur einen gespaltenen Ausbildungsstellenmarkt  in Mecklenburg-Vorpommern fest – insbesondere für leistungsschwächere Schulabgänger fehlen ausreichende Angebote. „Erst klagen die Arbeitgeber über Jugendliche, die angeblich nicht ausbildungsreif sind, dann tun sie viel zu wenig, um sich die Fachkräfte von morgen zu sichern. Freie Stellen gibt es vor allem dort, wo die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen unattraktiv sind. Die Firmen müssen daher an der Qualität der Ausbildung arbeiten und passgenaue Angebote für alle Schulabgänger entwickeln. Sonst verschärfen sie den Mangel an Fachkräften im Land“, sagt Jeanine Weigel, Bezirksjugendsekretärin des DGB Nord.

Der DGB Nord rief die Kammern und Arbeitgeberverbände auf, Überzeugungsarbeit in den eigenen Reihen zu leisten, um für gute Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern zu sorgen.

 

Weitere Informationen im Internet unter www.nord.dgb.de 


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 430.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

 


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Thomas Ritter

 

Kerstin Koch / copyright Peter Bisping

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