Deutscher Gewerkschaftsbund

Energiekrise

05.08.2022

Unsere Forderungen zur Energiekrise

Die Kosten für Strom und Heizung steigen massiv. Die Nachzahlungen für Energiekosten werden vielen Menschen Probleme bereiten. Weitere Entlastungen sind deshalb dringend erforderlich.

Aber wir brauchen auch eine gerechtere Steuerpolitik, die Vermögende und Konzerne stärker in die Verantwortung nimmt und umverteilt. Denn während Mineralölkonzerne und zumindest einige Energieversorger mit satten Gewinnen aufwarten können, leben Grundsicherungsbezieher*innen, Rentner*innen und Menschen mit kleinen Einkommen schon jetzt am Rande des Existenzminimums.

Was der DGB bundespolitisch unter dem Titel "Echt gerecht – solidarisch durch die Krise!" fordert, steht auf der Seite des DGB Bundesvorstandes.

Was wir in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg wollen, was es an Aktionen und Kundegebungen gibt und wo wir dringend Handlungsbedarf sehen, findet ihr hier in der Übersicht.

Nur gemeinsam kommen wir solidarisch durch die Krise!

 

Forderungen

DGB Nord

  • Unser Forderungspapier im Norden

    Energiepreise deckeln, gezielt entlasten, Kosten gerecht verteilen

    Solidarisch durch die Krise

    Bund, Land und Kommunen müssen in der Energiekrise gemeinsam weitere soziale und wirtschaftliche Sicherungslücken schließen, eine sozial gerechte Finanzierung sicherstellen und gleichzeitig die Grundlagen für eine zukünftig verlässliche und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen. Es muss aber noch viel mehr dafür getan werden, dass wir besser durch die Krise kommen. Wir haben konkrete Forderungen und Vorschläge. KLICK

     

  • Forderungspapier Bund

    Echt gerecht - solidarisch durch die Krise

    In diesem Herbst treffen uns die steigenden Preise mit voller Wucht. Viele von uns spüren die Inflation und die explodierenden Gas- und Stromkosten täglich im Geldbeutel. Die Bundesregierung hat mit Entlastungen reagiert. Einige Maßnahmen, wie der Strompreisdeckel, das Abschöpfen von Zufallsgewinnen oder Einmalzahlungen an Rentner*innen und Studierende, hätte es ohne den Druck des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften nicht gegeben. Doch viele Hilfen greifen zu langsam oder sind unklar. Es muss nachgebessert werden – schnell und wirkungsvoll. KLICK

     

Schleswig-Holstein

  • Flurgespräch in Flensburg

    Energiekrise: Flurgespräch in Flensburg

    Energiekrise: Flurgespräch in Flensburg DGB SH Nordwest

  • Beratung in Lübeck am 1. November

    echt gerecht

    Alles wird aktuell teurer - Mieten, Lebensmittel und Energie! Viele Menschen können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. In dieser Situation unterstützen Euch DGB und Gewerkschaften und bieten Beratung an.

    Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein laden wir deshalb ein:  

    Dienstag, 1.11.2022, 17.00 Uhr,
    Gewerkschaftshaus Lübeck
    Holstentorplatz 1-5
     

    In unserer Veranstaltung gibt es Tipps von Expert*innen:

    • Wo kann ich Hilfen beantragen, wenn mir die Kosten über den Kopf wachsen?
    • Was tun, wenn Arbeitgeber oder Vermieter mit Verweis auf die Energiekrise plötzlich Stress machen?
    • Wie bekomme ich Wohngeld? Wann sollte ich zur Schuldnerberatung?

    Fragen können offen oder anonym gestellt werden.

    Nur gemeinsam kommen wir solidarisch durch die Krise.

    Aber wir machen auch politisch Druck. Denn die Bundesregierung hat auf die steigenden Kosten zwar mit Entlastungen reagiert. Doch viele Hilfen greifen zu langsam oder sind unklar. Es muss nachgebessert werden – schnell und wirkungsvoll.

    Wir können etwas erreichen.

    Einige Maßnahmen, wie der Strompreisdeckel, das Abschöpfen von Zufallsgewinnen oder Einmalzahlungen an Rentner*innen und Studierende, hätte es ohne den Druck des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften nicht gegeben. Deswegen machen wir weiter. Damit wir #echtgerecht durch die Krise kommen.

    Unsere Forderungen:  Echt gerecht. Solidarisch durch die Krise.

     

  • Demo in Lübeck am 24. Oktober

    Lübeck

    DGB SH Südost

    Das Leben droht für viele unbezahlbar zu werden. Auch Unternehmen ächzen unter den Kostensteigerungen, Arbeitsplätze stehen vor dem Aus oder Kurzarbeit vor der Tür.

    WIR stehen für einen gerechten Weg durch die Krise. Deswegen gehen wir auf die Straße am 24. Oktober ab 17 Uhr in LÜbeck.

  • So­zia­les Bünd­nis S-H: Här­te­fall­fonds zü­gig um­set­zen

    Soziales Bündnis S-H: Härtefallfonds zügig umsetzen

    (PM 57 - 28.09.2022)

    Die Vertreter*innen des Sozialen Bündnis gegen Armut in Schleswig-Holstein, bestehend aus Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein (AWO), dem DGB Nord und dem Landesverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD) fordern neben der angekündigten befristeten Entlastung bei den Kita-Beiträgen nun auch die zügige Umsetzung des Härtefallfonds für Bürgerinnen und Bürger. KLICK

  • Energiepreispauschale auch für Versorgungsempfänger*innen

    Energiepreispauschale auch für Versorgungsempfänger*innen

    (PM 53 – 08.09.2022)

    Schnell haben der Hamburger Senat und die Schleswig-Holsteinische Landesregierung auf eine Initiative des DGB Bezirk Nord reagiert, die am Wochenende von der Regierungskoalition auf Bundesebene für die Rentner*innen und Versorgungsempfänger*innen des Bundes beschlossene Energiepreispauschale von 300 Euro auch an die Versorgungsempfänger*innen auszuzahlen. KLICK

  • Energiegipfel in Kiel - Härtefallfonds schnell umsetzen

    Energiegipfel in Kiel - Härtefallfonds schnell umsetzen

    (PM 52 – 06.09.2022)

    „Stark steigende Energie- und Verbraucherpreise treffen auch die Beschäftigten hart. Deshalb befürworten wir, dass Schleswig-Holstein sich nicht nur auf den Bund beruft, sondern eigene Unterstützungsmaßnahmen auflegt. Besonders begrüßen wir, dass, wie von den Gewerkschaften gefordert, ein Härtefallfonds für betroffene Bürger*innen aufgelegt wird. KLICK

  • Soziales Bündnis S-H: Fonds für soziale Härten nötig

    Soziales Bündnis S-H: Fonds für soziale Härten nötig

    (PM 51 – 05.09.2022)

    Als Ergebnis des Energiegipfels am Dienstag erwarten die Vertreter*innen des Sozialen Bündnis gegen Armut in Schleswig-Holstein, bestehend aus Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein (AWO), dem DGB Nord und dem Landesverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD), konkrete Maßnahmen um Menschen in Existenznot zu helfen. KLICK

  • Men­schen mit klei­nem Ein­kom­men in der Ener­gie­kri­se hel­fen

    Menschen mit kleinem Einkommen in der Energiekrise helfen

    (PM 43 – 05.08.2022)

    In den nächsten Wochen werden die Weichen für die Sicherstellung der Energieversorgung im kommenden Herbst und Winter gestellt. Schon jetzt ist klar, dass die Kosten für Strom und Heizung massiv steigen werden und die zu erwartenden Nachzahlungen das Leistungsvermögen vieler Haushalte übersteigen werden. KLICK

Mecklenburg-Vorpommern

  • Beratung in Neubrandenburg

    Energiekosten: Beratung in Neubrandenburg

    Energiekosten: Beratung in Neubrandenburg DGB Ost-MV

  • Kundgebung „Ener­gie­preis­de­ckel jetz­t! Ge­recht durch die Kri­se“

    Kundgebung Schwerin

    Energiekrise DGB Rostock-Schwerin

    Kundgebung

    „Energiepreisdeckel jetzt! Gerecht durch die Krise“

    Wir wollen erreichen, dass der Bundesrat auf seiner Sitzung am 07.10.2022 eine Initiative für einen sofortigen Energiepreisdeckel auf den Weg bringt und gehen dafür gemeinsam auf die Straße! KLICK

  • Beratung in Rostock am 18.10.: Deine Rechte. Unser Rat.

    Beratung in Rostock

    Beratung in Rostock DGB Rostock-Schwerin

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Deine Rechte. Unser Rat. Steigende Energiekosten: Was hilft jetzt?

    Die steigenden Preise in Folge des Ukraine-Krieges treffen uns mit voller Wucht. Viele spüren die Inflation und die explodierenden Gas- und Stromkosten täglich im Portemonnaie.

    Viele wissen nicht mehr: Wie soll ich das bezahlen?

    In dieser Situation unterstützen Euch DGB und Gewerkschaften und bieten Beratung an:

     

    Dienstag, 18.10., 17 – 19 Uhr,

    Foyer im Gewerkschaftshaus

    August Bebel Str. 89, Rostock

     

    Mehr: KLICK

  • Gespräch: Europa im Energiepreis-Schock. Wie kriegen wir die Preise runter?

    Gespräch Rostock

    Gespräch Rostock DGB Rostock-Schwerin

    Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Katrin Zschau und Bengt Berg
    (Mitglieder im Ausschuss für Klimaschutz und Energie)

    die Sorge vor unbezahlbarer Energie für Privatpersonen und  für die Wirtschaft wird zu einer existenziellen Frage für viele für uns. Nebenkosten steigen, viele Betriebe können unter den galoppierenden Preisen ihre Produktion nicht auf Dauer sichern. Stadtwerke und Energieversorger blicken auf gigantische Kostensteigerungen.

    Doch wie kann eine politische Lösung für stabile Energiepreise aussehen? Wie befreien wir uns aus dem Energiepreisschock, ohne die Klimakrise anzuheizen? Wie können wir Bürgerinnen und Bürger spürbar und gezielt entlasten? Wie schützen wir den deutschen Energiemarkt langfristig?

    Welche Antworten haben wir Gewerkschaften auf die Energiekrise?

    Diese und weitere Themen wollen wir gemeinsam besprechen. KLICK

     

  • M-V: Ent­las­tun­gen in der Kri­se müs­sen schnell kom­men

    M-V: Entlastungen in der Krise müssen schnell kommen

    In der Krise sollen nicht die am meisten verzichten, die am wenigsten haben!

    Entlastungspaket im Bund, Energiegipfel in Mecklenburg-Vorpommern. Auf vielen Ebenen wird versucht, die Folgen der Krise abzufedern. Doch reicht das aus? Nein, sagt unser stellvertretender Vorsitzender Ingo Schlüter im Interview. "Vor allem kommt es jetzt auf Geschwindigkeit an, um unseren Kolleg*innen in M-V zu helfen." KLICK

  • Ener­gie­gip­fel M-V: wei­te­re Ent­las­tun­gen nö­tig!

    Energiegipfel M-V: weitere Entlastungen nötig!

    Gemeinsame Erklärung von DGB Nord und SoVD Mecklenburg-Vorpommern

    PM 46 – 19.08.2022

    Vor dem Energiegipfel der Landesregierung am kommenden Montag stellen der DGB Nord und der SoVD M-V klare Forderungen an Bund und Land. Die Versorgungssicherheit für private Haushalte und Unternehmen, der Schutz von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie finanzielle Entlastungen für Haushalte müssen im Mittelpunkt stehen. KLICK

  • Energiepreispauschale auch für Versorgungsempfänger*innen ist richtiges Signal

    Energiepreispauschale auch für Versorgungsempfänger*innen ist richtiges Signal

    Der DGB begrüßt den heutigen Beschluss des Landeskabinetts von Mecklenburg-Vorpommern, das Tarifergebnis auf die Besoldung und Versorgung zu übernehmen und die Energiepreispauschale von 300 Euro auch an die Versorgungsempfänger*innen des Landes auszuzahlen. KLICK

Hamburg

  • Beratung in Hamburg

    Beratung in Hamburg

    Beratung in Hamburg DGB HH

  • Jetzt konkret werden – Arbeitsplätze in der Energiekrise sichern!

    Hamburger DGB-Vorsitzende Tanja Chawla knüpft hohe Erwartungen an morgiges Energiegipfelformat

    Morgen findet der zweite Hamburger Dialog – Gemeinsam durch die Energiekrise statt

    „Der Hamburger Senat hat uns beim letzten Energiekrisen-Treffen versichert, dass niemand vergessen wird. Das muss nun mit Leben gefüllt werden. Abgesehen von den 15 Millionen Euro, die in einen Härtefallfonds fließen sollen, und den neun Millionen Euro, die für Hamburger Sportvereine zugesagt sind, ist noch unklar, wofür die übrigen 101 Millionen Euro aus dem Energie-Notfallfonds der Stadt eingesetzt werden sollen.“

    Mit Sorge blickt DGB-Chefin Chawla auch auf die Sicherheit der Arbeitsplätze: „Schon jetzt ist ein Anstieg der Insolvenzen absehbar. Besonders das Handwerk leidet unter den extremen Energiepreisen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Unternehmen aufgrund der hohen Energiekosten Beschäftigte entlassen, oder ihr Geschäftsmodell ganz aufgeben müssen. Für die Sicherung von Arbeitsplätzen braucht es daher passgenaue Schutzschirme für Betriebe. Wichtig ist: Wenn staatliche Gelder fließen, müssen die Unternehmen in die Pflicht genommen werden, Beschäftigung zu sichern, Mitbestimmung und Tarifbindung zu garantieren, also gute Arbeit anzubieten.“

  • Veranstaltung: Soziale Proteste in Hamburg - unterwandert von rechts?

    02. November

    17:30 Uhr

    KLUB im Besenbinderhof 62

     

    Die Konsequenzen des Krieges in der Ukraine sind für uns alle spürbar - vor allem in unseren Geldbeuteln. Explodierende Energie- und Lebenserhaltungskosten sorgen für viel Unsicherheit und neue soziale Proteste - auch in Hamburg. Dabei mischen die verschiedensten Akteur*innen mit. In unserer Diskussionsveranstaltung mit dem Journalist und Buchautor Andreas Speit, gehen wir der Frage nach, welche politischen Strömungen da aktuell eigentlich mit welchen Forderungen auf die Straße gehen. Wir fragen danach, inwiefern sich rechte Akteur*innen unter die Proteste mischen, wie sie versuchen diese für ihre eigenen Ziele zu nutzen und wie wir uns dagegen wehren können.

     

    Andreas Speit wir für uns die aktuellen Entwicklungen einordnen. In der anschließenden Diskussionsrunde können wir gemeinsam diskutieren, wie was wir tun können, wenn Rechte versuchen soziale Themen und Proteste zu vereinnahmen.

     

    Um Anmeldung bis zum 28. Oktober an hamburg@dgb.de wird gebeten.

    Die Veranstaltung findet ggf. hybrid statt. Gebt deswegen bitt bei der Anmeldung an, ob ihr digital oder in Präsenz dabei seid.

  • Kundgebung am 8. Oktober

    Am heutigen Samstag haben Hamburgs DGB-Gewerkschaften gemeinsam mit den Hamburger*innen ein starkes Zeichen für eine gerechtere Verteilung der Kosten der Energiekrise gesetzt. 

    „Egal aus welcher Branche, die Kolleg*innen berichten uns zunehmend, dass sie die Kosten für Lebensmittel und Energie nicht mehr zahlen können. Das haben wir heute ja auch hier auf der Bühne immer wieder gehört. Das Problem ist, dass die Entlastungspakete der Bundesregierung zu langsam bei den Menschen ankommen. Es braucht deutlich mehr Tempo, damit die Maßnahmen noch vor dem Winter greifen. Wenn der Bund nicht schnell genug ist, muss Hamburg hier in Vorleistung gehen, um den Menschen in der Stadt Sicherheit zu geben. Wir brauchen eine solidarische Politik mit einem klaren Aktionsplan, die einfachen rechtspopulistischen Strömungen den Garaus macht. Deswegen sind wir heute hier auf der Straße.“, sagte die Hamburger DGB-Chefin Tanja Chawla.

     

     

    Der DGB kritisierte, dass Maßnahmen wie das Steuerkonzept des Finanzministers dazu führten, dass Menschen, die sowieso schon weniger verdienen durch die hohen, krisenbedingten Kosten deutlich stärker belastet werden als Menschen mit einem hohen Einkommen. Auch den Ruf nach Zurückhaltung bei Lohnverhandlungen wies die Hamburger DGB-Chefin scharf zurück. „Arbeitnehmer*innen haben keine Möglichkeit die hohen Mehrkosten aus extrem gestiegenen Energiepreisen und der hohen Inflation weiterzugeben. Sie sind jetzt mehr denn je darauf angewiesen, dass die Löhne mindestens so weit steigen, dass ein Reallohnverlust ausgeschlossen ist.“

    "Solidarität ist schließlich keine Einbahnstraße!“

    Wenn Unternehmen aufgrund der gestiegenen Energiekosten selber ins Straucheln kommen, so die Hamburger DGB-Vorsitzende weiter, müsse diesen durch einen staatlichen Schutzschirm geholfen werden. „Es muss aber klar sein: Wer Geld vom Staat bekommt, also von der Allgemeinheit, der muss sich auch verpflichten keine Arbeitsplätze abzubauen und Beschäftigung mit guten Arbeitsbedingungen und tarifgebundenen Löhnen anzubieten. Solidarität ist schließlich keine Einbahnstraße!“, machte Chawla die Position des DGB deutlich.

    Als kurzfristige Hilfsmaßnahme fordert der DGB die Einführung eines Energiepreisdeckels, um sicher zu stellen, dass jeder den Grundbedarf an Energie und Wärme im Winter bezahlen kann. „Niemand darf seine Wohnung verlieren, weil er seine Nebenkosten nicht bezahlen kann.“, forderte Chawla. „Deswegen fordern wir für diesen Winter ein Verbot von Kündigungen wegen Miet- oder Nebenkostenrückständen sowie eine Garantie, dass niemandem das Warmwasser oder Heizung abgestellt werden. Langfristig brauchen wir in Hamburg einen Mietenstopp, um die explodierenden Mieten in den Griff zu bekommen.“

    Übergewinnsteuer und aussetzen der Schuldenbremse

    Zur Finanzierung der notwendigen Maßnahmen schlägt der DGB eine Kombination aus einer Reform des bestehenden Steuersystems, der Einführung einer Übergewinnsteuer und einer Aussetzung der Schuldenbremse für das kommende Jahr vor. „Wir müssen darauf achten, dass die jetzt notwendigen Entlastungen nicht auf Kosten der dringend notwendigen Investitionen in die Zukunft geschehen. Das erreichen wir, wenn wir Menschen mit sehr gutem Einkommen, zum Beispiel Superreiche, Topverdiener oder Erben großer Erbschaften aber auch Unternehmen, die jetzt in der Krise überraschend sehr hohe Gewinne haben, endlich entsprechend ihren finanziellen Ressourcen an den gesellschaftlichen Kosten beteiligen. Der DGB hat dazu ein Steuerkonzept veröffentlicht, in dem wir aufzeigen, wie die Kosten der Krise gerecht verteilt werden können.“, betonte die Hamburger DGB-Vorsitzende.

  • Gut so: Gespräche auch mit Gewerkschaften zur Energiekrise

    DGB Hamburg begrüßt, dass der Senat Gespräche zu Strategien in der Energiekrise unter Einbeziehung der Gewerkschaften weiterführen will

    (PM 37/22 - 14.09.202)

    Nach dem Gespräch mit Vertreter*innen der Hamburger Wirtschaft über die Folgen des Ukraine-Kriegs und der aktuellen Energiepreisentwicklung, hat der Senat gestern angekündigt, den Dialog unter Einbeziehung der Gewerkschaften weiterführen zu wollen. KLICK

  • Der DGB Ham­burg zum Ent­las­tungs­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung

    Der DGB Hamburg zum Entlastungspaket der Bundesregierung

    PM 33/22 – 07.09.2022

    Die Bundesregierung hat am Sonntag ein beispielloses Entlastungspaket vorgelegt. Die geplanten Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 65 Mrd. Euro enthalten aus der Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hamburg sinnvolle Maßnahmen Viele Vorhaben bleiben jedoch vage und unverbindlich. Der DGB fordert deswegen eine schnelle Konkretisierung der geplanten Vorhaben. Dafür soll sich Hamburg im Bund einsetzen. KLICK


















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Beratung in Hamburg

Ener­gie­preis­kri­se: In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum Um­gang mit stei­gen­den Ener­gie­kos­ten
CanvaPro
In diesem Herbst treffen uns die steigenden Preise mit voller Wucht. Viele von uns spüren die Inflation und die explodierenden Gas- und Stromkosten täglich im Geldbeutel. Über die aktuellen Möglichkeiten zur Entlastung möchten wir informieren. Der DGB Hamburg, DGB Rechtsschutz und die Verbraucherzentrale Hamburg laden zu einer Informationsveranstaltung zum Umgang mit den steigenden Energiekosten ein.
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Beratung in Neubrandenburg

Deine Rechte. Unser Rat.
Stei­gen­de Ener­gie­kos­ten: Was hilft jetz­t?
Steigende Energiekosten: Was hilft jetzt?
DGB Ost MV
Die steigenden Preise in Folge des Ukraine-Krieges treffen uns mit voller Wucht. Viele spüren die Inflation und die explodierenden Gas- und Stromkosten täglich im Portemonnaie. Viele wissen nicht mehr: Wie soll ich das bezahlen? In dieser Situation unterstützen Euch DGB und Gewerkschaften und bieten Beratung an.
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Demo und Beratung in Lübeck

Stoppt die Kos­ten­ex­plo­si­on
Demo am 24.10.
DGB SH Südost
Das Leben droht für viele unbezahlbar zu werden. Auch Unternehmen ächzen unter den Kostensteigerungen, Arbeitsplätze stehen vor dem Aus oder Kurzarbeit vor der Tür. Deswegen gehen wir in Lübeck auf die Straße.
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In­fla­tion, ex­plo­die­ren­de Prei­se, un­be­zahl­ba­re Rech­nun­gen! Was hilft jetz­t?
Echt gerecht
DGB SH Südost
Alles wird aktuell teurer - Mieten, Lebensmittel und Energie! Viele Menschen können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. In dieser Situation unterstützen Euch DGB und Gewerkschaften und bieten Beratung an. Gemeinsam mit dem Mieterbund, der Verbraucherzentrale und der DGB Rechtsschutz GmbH geben wir Tipps und beantworten eure Fragen.
Zur Pressemeldung

Kundgebung in Hamburg

Aufruf zur Kundgebung am 8. Oktober
Wir zah­len nicht für eu­re Pro­fi­te!
Kungebungsmotiv
DGB Hamburg via Canva
Uns steht ein harter Winter bevor! Die Wohnkosten in Hamburg explodieren seit Jahren. Dazu kommen die hohe Inflation, extrem angestiegenen Energiepreise und die Gasumlage, die viele Arbeitnehmer*innen mit kleinen und mittleren Einkommen endgültig nicht mehr zahlen können. Die Entlastungspakete der Bundesregierung gehen in die richtige Richtung – aber sie reichen nicht aus und werden viel zu langsam umgesetzt. Deswegen rufen wir am 8. Oktober zu einer großen Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus im Rahmen des bundesweiten Aktionstages Mietenstopp auf. Seid dabei!
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Beratung in Rostock

Datum: 18.10.2022, 17:00 bis 19:00
Ver­an­stal­tung zur Ener­gie­kri­se: Be­ra­tung in Ro­stock
Beratung in Rostock zur Energiekrise
DGB Nord
Lebensmittelpreise steigen, Energie wird teurer, Miet-Nebenkosten schießen in die Höhe – die Folgen des Ukraine-Krieges sind immer stärker zu spüren. Wir bieten Unterstützung: Wo kann ich Hilfen beantragen? Es gibt Tipps von Expert*innen. Stelle Deine Fragen: Anonym oder offen.
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Gespräch in Rostock

Eu­ro­pa im Ener­gie­preis-Schock Wie krie­gen wir die Prei­se run­ter?
Gespräch Rostock
DGB Rostock-Schwerin
Wie kann eine politische Lösung für stabile Energiepreise aussehen? Wie befreien wir uns aus dem Energiepreisschock, ohne die Klimakrise anzuheizen? Wie können wir Bürger*innen spürbar und gezielt entlasten? Welche Antworten haben wir Gewerkschaften auf die Energiekrise? Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Katrin Zschau und Bengt Berg.
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