Deutscher Gewerkschaftsbund

19.02.2021

DGB zur Anerkennung von Corona als Dienstunfall in Schleswig-Holstein

Mit einem Erlass des federführenden Finanzministeriums möchte die Landesregierung von Schleswig-Holstein künftig das Verfahren zur Anerkennung eines Dienstunfalls in Folge einer Covid-19-Erkrankung erleichtern. In diesem Erlass werden Kriterien für eine erleichterte Führung des Nachweises zwischen Erkrankung und Dienstausübung für die antragsstellenden Beamtinnen und Beamten bestimmt. Vergleichbare Regelungen sind auch im entsprechenden Leitfaden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für alle gesetzlich Versicherten enthalten.

Der DGB begrüßt, dass die Landesregierung nun mit einem Erlass die Anerkennung einer Covid-19-Erkrankung als Dienstunfall für die Beamtinnen und Beamten erleichtern möchte. Die Beschäftigten, die ihren Dienst im direkten Kontakt mit anderen Menschen leisten, haben es verdient, dass das Land als Arbeitgeber und Dienstherr alle erdenklichen Maßnahmen zu ihrem Schutz ergreift. In der Praxis wird es darauf ankommen, dass mit der neuen Regelung wirklich eine Verbesserung für die Betroffenen verbunden ist. Es bleibt weiterhin sinnvoll, dass der Landtag parallel über weitergehende Regelungen berät.


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