Deutscher Gewerkschaftsbund

02.01.2024

Stellungnahme DGB Nord "Die Metropolregion innovativ und nachhaltig für eine gute Zukunft ausrichten

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,  

Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg,

der Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg hat den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) um eine Stellungnahme zu den o.g. Drucksachen gebeten. Dieser Bitte kommt der DGB gerne nach.

Der DGB Nord war 2013 Gründungsmitglied der „Initiative pro Metropolregion Hamburg (IMH) e. V.“ in dem sich Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und zwei Sozialpartner (DGB Nord und UV Nord) zusammengeschlossen haben, um die wirtschaftliche, soziale und technologische Entwicklung der Metropolregion Hamburg voranzutreiben. Die folgende jahrelange Kooperation mit der Metropolregion Hamburg mündete 2017 auch für den DGB in der Trägerschaft für die Metropolregion Hamburg und wirkt seitdem in allen relevanten Gremien aktiv mit. Dabei bringt der DGB Nord, welcher bereits seit seiner Gründung länderübergreifend konstituiert ist, die spezifischen Sichtweisen der Beschäftigten in die Zusammenarbeit ein, entwickelt gemeinsam mit den Partnern Projekte, wirbt für eine engere und verbindlichere Zusammenarbeit innerhalb der Region und stellt finanzielle und personelle Ressourcen für die Zusammenarbeit zur Verfügung.

Auch der DGB Nord war intensiv am „OECD-Prozess“ beteiligt und hat sich mit seiner Expertise eingebracht. Wir teilen die Einschätzung der OECD, dass die Region im Vergleich zu anderen Metropolregionen national als auch international seine Wachstumschancen (u. a. aufgrund der Fragmentierung) nicht ausreichend nutzt und im Vergleich zu anderen Regionen zurückfällt. Die OECD empfahl in ihrem Abschlussbericht 2019 einen „urgent shift“, ein „think big“ und eine bessere Zusammenarbeit.

Als DGB Nord stützen wir die in den Drucksachen niedergelegten Handlungsansätze, sind sie doch Ausdruck der in den Gremien der Metropolregion intensiv und gemeinsam geführten Beratungen im OECD-Folgeprozess.

Gleichwohl möchten wir im Rahmen dieser Stellungnahme auch deutlich machen, dass wir uns eine noch intensivere Zusammenarbeit wünschen, welche angesichts der im OECD-Bericht dargelegten Zurückfallens, viel deutlicher dem postulierten „urgent shift“ und „think big“ entspricht. Zweifellos erkennen wir die Fortschritte in den letzten Jahren an, nehmen die durchaus ambitionierten Vereinbarungen in den Koalitionsverträgen für Hamburg und Schleswig-Holstein wahr und erwarten nun, dass zügig die Ressourcen für eine Umsetzung der benannten Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Wir bedanken uns noch einmal für die Gelegenheit zur Stellungnahme in dieser Sache.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Laura Pooth

 

Zur Stellungnahme.pdf

 

 

 
 

 


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