DGB Nord begrüßt Fokus auf Gute Arbeit und starke Wirtschaft – vor dem Saal Aktion zum Thema Arbeitszeit
Landesparteitag der SPD in Büdelsdorf
Pressemitteilung
Beim Landesparteitag der schleswig-holsteinischen SPD in Büdelsdorf am Samstag wollen die Delegierten einen Leitantrag verabschieden, der Gute Arbeit und eine starke Wirtschaft ins Zentrum des künftigen politischen Handelns stellt. Der DGB Nord begrüßt diesen inhaltlichen Fokus.
Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord: „Vieles von dem, was im Leitantrag steht, findet unsere Zustimmung. Schleswig-Holstein braucht dringend eine aktive Industriepolitik, die gute, tariflich abgesicherte und mitbestimmte Arbeitsplätze sichert und ausbaut. Gute Arbeit ist kein ,Nice-to-have, sie ist die Grundlage für die Zukunft unseres Landes. Im Zentrum muss die konsequente Stärkung der Tarifbindung stehen, denn die Löhne und Gehälter in Schleswig-Holstein sind zu niedrig. Wenn die Nachfrage anzieht, kommt auch die Wirtschaft wieder in Fahrt.“
13. Februar 2026
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Landesregierung muss Zeichen setzen
Kein Zulassungsstopp für Integrationskurse durch den Bund
Pressemitteilung
Als “katastrophal” bezeichnet Daniel Taprogge, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord, die angekündigten Einsparungen bei Integrations- und Sprachkursen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
„Ich fordere die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für die Rücknahme dieser Kürzungen starkzumachen. Sprach- und Integrationskurse sind kein freiwilliges ‚nice-to-have‘, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden Einwanderungsgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kürzungen erschweren den Einstieg und sorgen für soziale Isolation“, so Taprogge weiter.
Aus Sicht des DGB Nord droht die Bundesregierung damit, zentrale Grundlagen für erfolgreiche Integration, soziale Teilhabe und die Sicherung des Fachkräftebedarfs zu untergraben.
13. Februar 2026
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„Peinlicher Offenbarungseid“ - DGB weist Kritik der Kommunen am Entwurf eines Personalvertretungsgesetzes zurück
Pressemitteilung
Mit deutlichen Worten weist der DGB die gestrige Kritik des Städte- und Gemeindetages am Entwurf des Innenministeriums für ein neues Landespersonalvertretungsgesetz zurück. Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord: „Ich kann die Kritik nur als einen peinlichen Offenbarungseid bezeichnen. Der Gesetzesentwurf des Innenministeriums orientiert sich an den geltenden Personalvertretungsgesetzen Hamburgs und Niedersachsens. Er bleibt erkennbar hinter den Gesetzen Schleswig-Holsteins oder Thüringens zurück. Auch in der Privatwirtschaft gelten mit dem Betriebsverfassungsgesetz deutlich höhere Standards. Es erschließt sich mir nicht, warum die Bürgermeister, Landräte und Amtsvorsteher in Mecklenburg-Vorpommern nicht mit Regelungen klarkommen sollen, die im norddeutschen Raum längst Standard sind.“
12. Februar 2026
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„Das langsamste Pferd darf nicht das Tempo bestimmen: Ausbau-Turbo statt Reiche-Bremse!“
Laura Pooth kritisiert Plan von Wirtschaftsministerin Reiche
Pressemitteilung
Die Vorsitzende des DGB Nord, Laura Pooth, warnt eindringlich davor die Energiewende auszubremsen. Das gefährde nicht nur zehntausende Arbeitsplätze in der Windbranche, sondern auch viele Jobs in den energieintensiven Industrien.
11. Februar 2026
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Eisenbahnerfamilie trauert um EVG Mitglied Serkan C.
Serkan C. nach Angriff verstorben
Pressemitteilung
Liebe Kolleg*Innen,
die EVG teilt euch die folgende Info mit – verbunden mit der Bitte um mögliche Weiterleitung.
Heute Morgen ist unser Kollege Serkan C. seinen Verletzungen des Übergriffs von Montag, erlegen...
05. Februar 2026
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Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro – in Mecklenburg-Vorpommern profitieren 134.000 Beschäftigte
Pressemitteilung
Der DGB Nord bewertet die Erhöhung als wichtigen und notwendigen Schritt: „134.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern bekommen mit der Mindestlohnerhöhung spürbar mehr Geld in die Tasche. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Kaufkraft – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können“, sagt Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord.
02. Januar 2026
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Höherer Mindestlohn: In Schleswig-Holstein profitieren 230.000 Beschäftigte
Ab 1.1.2026 liegt die Höhe bei 13,90 Euro
Pressemitteilung
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro je Stunde. Diesen Schritt hatten Gewerkschaftsvertreter*innen und Arbeitgeber gemeinsam in der Mindestlohnkommission im vergangenen Sommer festgelegt. Bereits zum 1. Januar 2027 steht der nächste Erhöhungsschritt auf dann 14,60 Euro an.
Vollzeitbeschäftigte erhalten dadurch für 2026 rund 2.280 € und im kommenden Jahr 2027 rund 3.700 € mehr brutto als in diesem Jahr.
02. Januar 2026
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