„Peinlicher Offenbarungseid“ - DGB weist Kritik der Kommunen am Entwurf eines Personalvertretungsgesetzes zurück
Pressemitteilung
Mit deutlichen Worten weist der DGB die gestrige Kritik des Städte- und Gemeindetages am Entwurf des Innenministeriums für ein neues Landespersonalvertretungsgesetz zurück. Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord: „Ich kann die Kritik nur als einen peinlichen Offenbarungseid bezeichnen. Der Gesetzesentwurf des Innenministeriums orientiert sich an den geltenden Personalvertretungsgesetzen Hamburgs und Niedersachsens. Er bleibt erkennbar hinter den Gesetzen Schleswig-Holsteins oder Thüringens zurück. Auch in der Privatwirtschaft gelten mit dem Betriebsverfassungsgesetz deutlich höhere Standards. Es erschließt sich mir nicht, warum die Bürgermeister, Landräte und Amtsvorsteher in Mecklenburg-Vorpommern nicht mit Regelungen klarkommen sollen, die im norddeutschen Raum längst Standard sind.“
12. Februar 2026
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„Das langsamste Pferd darf nicht das Tempo bestimmen: Ausbau-Turbo statt Reiche-Bremse!“
Laura Pooth kritisiert Plan von Wirtschaftsministerin Reiche
Pressemitteilung
Die Vorsitzende des DGB Nord, Laura Pooth, warnt eindringlich davor die Energiewende auszubremsen. Das gefährde nicht nur zehntausende Arbeitsplätze in der Windbranche, sondern auch viele Jobs in den energieintensiven Industrien.
11. Februar 2026
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Eisenbahnerfamilie trauert um EVG Mitglied Serkan C.
Serkan C. nach Angriff verstorben
Pressemitteilung
Liebe Kolleg*Innen,
die EVG teilt euch die folgende Info mit – verbunden mit der Bitte um mögliche Weiterleitung.
Heute Morgen ist unser Kollege Serkan C. seinen Verletzungen des Übergriffs von Montag, erlegen...
05. Februar 2026
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Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro – in Mecklenburg-Vorpommern profitieren 134.000 Beschäftigte
Pressemitteilung
Der DGB Nord bewertet die Erhöhung als wichtigen und notwendigen Schritt: „134.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern bekommen mit der Mindestlohnerhöhung spürbar mehr Geld in die Tasche. Das ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Kaufkraft – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können“, sagt Laura Pooth, Vorsitzende des DGB Nord.
02. Januar 2026
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Höherer Mindestlohn: In Schleswig-Holstein profitieren 230.000 Beschäftigte
Ab 1.1.2026 liegt die Höhe bei 13,90 Euro
Pressemitteilung
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro je Stunde. Diesen Schritt hatten Gewerkschaftsvertreter*innen und Arbeitgeber gemeinsam in der Mindestlohnkommission im vergangenen Sommer festgelegt. Bereits zum 1. Januar 2027 steht der nächste Erhöhungsschritt auf dann 14,60 Euro an.
Vollzeitbeschäftigte erhalten dadurch für 2026 rund 2.280 € und im kommenden Jahr 2027 rund 3.700 € mehr brutto als in diesem Jahr.
02. Januar 2026
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Landesregierung, UV Nord und DGB Nord fordern Bleiberecht für Geflüchtete in Arbeit oder Ausbildung
Veranstaltung „Ankommen und Arbeiten – So bringt Schleswig-Holstein Geflüchtete in Arbeit“ im Kieler Landeshaus
News
Die Landesregierung, der UV Nord und der DGB Nord haben heute auf der Veranstaltung „Ankommen und Arbeiten – So bringt Schleswig-Holstein Geflüchtete in Arbeit“ im Kieler Landeshaus gemeinsam den Bund aufgefordert, zügig ein neues Bleiberecht für Geflüchtete in Arbeit oder Ausbildung zu schaffen. Ziel ist es, die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Deutschland zu beschleunigen und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Der Vorschlag sieht vor, dass Geflüchtete, die mindestens drei Jahre in Deutschland leben und seit einem Jahr einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, künftig ein festes Bleiberecht erhalten. Weitere Voraussetzungen sind der Nachweis von Integrationsleistungen, eine einwandfreie Identitätsklärung sowie Straffreiheit.
08. Dezember 2025
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“Schluss mit den Angriffen auf den Sozialstaat!”
8. Bezirkskonferenz des DGB Bezirk Nord
Pressemitteilung
Ein deutliches Signal haben die 100 Delegierten der DGB Nord Bezirkskonferenz heute in Lübeck gesetzt: "Die Gewerkschaften im Norden stehen für einen starken Sozialstaat, faire Arbeits- und Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie treiben eine zukunftsfähige Industriepolitik voran, sichern Aus- und Weiterbildung und sind ein Stabilitätsanker in wirtschaftlich und sozial herausfordernden Zeiten.
29. November 2025
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