Auftrag für Konverterplattformen ist Erfolg für Beschäftigte, Industrie und Energiewende

Datum

Ordnungsnummer PM 33

Der DGB Nord begrüßt den Großauftrag für den Bau einer Offshore-Konverterplattform in Rostock-Warnemünde. 

 

„Die Vergabe des Auftrags ist eine sehr gute Nachricht für die Beschäftigten, die maritime Industrie und den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern. Sie zeigt, dass sich der gemeinsame Einsatz von Gewerkschaften, Unternehmen und Politik auszahlt.“, so die Vorsitzende des DGB Nord, Laura Pooth. „Dass nun der erste Auftrag vergeben wurde und weitere Projekte in Aussicht stehen, bestätigt diesen Kurs. Die Beschäftigten bei NEPTUN SMULDERS und den vielen Zulieferbetrieben leisten einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Die Konverterplattformen sind ein zentrales Element für den Ausbau der Offshore-Windenergie und damit für eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung.“ 

„Wer Konverterplattformen, Offshore-Windenergie und industrielle Wertschöpfung in Deutschland will, muss jetzt auch den Ausbau der dafür notwendigen Hafeninfrastruktur finanzieren.“, kommentiert die Vorsitzende des DGB Nord weiter. „Die Infrastruktur der Häfen ist eine nationale Aufgabe, hier ist die Bundesregierung in der Pflicht der Finanzierung.“

Der DGB Nord und die IG Metall Küste haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder dafür stark gemacht, dass die Voraussetzungen für solche Zukunftsaufträge in Rostock geschaffen werden. In zahlreichen Gesprächen haben wir deutlich gemacht, dass die Fachkräfte vorhanden sind, dass die Unternehmen über das notwendige Know-how verfügen und dass der Standort Rostock die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Bau dieser Anlagen bietet. 

Die Entscheidung zeigt: Gute Industriepolitik, qualifizierte Fachkräfte und eine vorausschauende Infrastrukturpolitik gehören zusammen. Die gemeinsame Strategie geht auf. Jetzt gilt es, diesen Erfolg zu verstetigen und weitere Aufträge nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. 

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