DGB Hamburg ruft auf zum breiten Protest gegen sozialen Kahlschlag

Datum

Ordnungsnummer 18/26

DGB Hamburg ruft auf zum breiten Protest gegen sozialen Kahlschlag

Hamburg, 18. Juni 2026 – Unter dem Motto "Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen!" ruft der DGB Hamburg zu einer Kundgebung am Freitag, 3. Juli 2026, um 15:30 Uhr am Speersort in der Hamburger Innenstadt auf. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Bündnispartner*innen setzen die Gewerkschaften ein klares Zeichen gegen geplanten Sozialabbau und für einen starken, solidarischen Sozialstaat. Zu den angekündigten Protesten erklärt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg:  

„Wer den Sozialstaat angreift, greift die Menschen in diesem Land an. Wir lassen nicht zu, dass Krisen auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Eine offene Gesellschaft braucht Solidarität, Respekt und soziale Sicherheit – genau dafür gehen wir auf die Straße. Hamburg steht zusammen – laut, solidarisch und entschlossen.“

Der DGB Hamburg warnt davor, geplante Sparmaßnahmen als Krisenlösung zu verkaufen. Sie lösten kein strukturelles Problem, gefährdeten aber den gesellschaftlichen Frieden und schwächten das Vertrauen in demokratische Institutionen. Statt Kürzungen fordert der DGB stabile Leistungen insbesondere bei der Rente, der kassenärztlichen Gesundheitsversorgung und der Pflege, eine solidarische Finanzierung mit stärkerer Beteiligung hoher Vermögen, sowie gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne für diejenigen, die das Land am Laufen halten. Das Arbeitszeitgesetz darf nicht aufgeweicht werden.

Die Kundgebung richtet sich an alle, die sich für soziale Sicherheit, Demokratie, gute Arbeit und eine gerechte Zukunft einsetzen wollen.

Kundgebungstermin

  • Wann: Freitag, 3. Juli 2026 – 15:30 Uhr
  • Wo: Speersort (zwischen Hauptkirche St. Petri und Domstraße, U‑Bahn Rathausmarkt)

Den Aufruf finden Sie hier.

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