Bezahlbares Wohnen ist ein entscheidender Faktor für soziale Gerechtigkeit. Insbesondere für junge Menschen ist es schwer eine kostengünstige Wohnung zu finden. Ein gemeinsamer Antrag von SPD und Linken, der heute im Landtag Mecklenburg-Vorpommern debattiert wird, will die Wohnsituation von jungen Menschen und Auszubildenden langfristig verbessern.
„Wir begrüßen die Initiative der Koalitionspartner ausdrücklich. Die Mieten sind in den vergangenen Jahren gestiegen und immer mehr zu einer hohen Belastung für Familien geworden. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dringend entlastet werden“, so Daniel Taprogge, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord.
„Richtig ist, dass auch neue Zielgruppen in den Fokus kommen. Mit der Ankündigung der Schaffung einer eigenen Richtlinie zum Bundesprogramm Junges Wohnen hat das Potenzial die Wohnsituation von Auszubildenden deutlich zu verbessern.“
„Die Richtlinie sollte eine verbindliche Quote von 50 Prozent der Fördergelder für Azubi-Wohnheime festschreiben. Die Landeszuschüsse müssen dann aus unserer Sicht in gleicher Höhe erbracht werden. Wir haben in der Frage des Wohnens von Auszubildenden in einigen Regionen massiven Nachholbedarf.“, so Daniel Taprogge weiter. „Schaffen wir die Wende beim Azubi-Wohnen wird MV ein attraktiver Ausbildungsstandort. Gerade das brauchen wir zur Sicherung und Gewinnung junger Fachkräfte.“