Internationaler Mietertag: DGB Hamburg erneuert Forderung nach Mietenstopp
Anlässlich des heutigen Internationalen Mietertages erneuert der DGB Hamburg seine Forderungen nach konsequenten gesetzlichen Maßnahmen, um der anhaltenden Wohnungskrise und sozial ungerechter Mietpreisentwicklung wirksamer entgegenzutreten. Der DGB weist auf die kontinuierlich steigende Belastung von Haushalten durch Wohnkosten hin und fordert die Umsetzung eines bundesweiten Mietenstopps.
Dazu erklärt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg:
„Die anhaltenden Mietsteigerungen belasten die Reallöhne der Beschäftigten in Hamburg erheblich. Die Hamburger Angebotsmieten sind laut der Erhebung des DGB auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts Empirica in den vergangenen zehn Jahren im Median um 54,2 Prozent auf mittlerweile 16,18 Euro pro Quadratmeter geklettert. Das führt zu einer spürbaren sozialen Schwächung breiter Bevölkerungsschichten, die wir nicht hinnehmen können.“
Der DGB Hamburg fordert daher den Senat auf, sich für eine Bundesratsinitiative für den Mietenstopp einzusetzen, damit auch in Hamburg die Mieten für sechs Jahre rechtssicher eingefroren werden können.
„Eine verlässliche Wohnungspolitik ist Teil der sozialen Sicherung. Beschäftigte, die die Infrastruktur und Versorgung unserer Stadt aufrechterhalten, müssen in Hamburg auch adäquaten und bezahlbaren Wohnraum finden können“ betont Tanja Chawla abschließend
Der DGB Hamburg unterstützt als aktives Mitglied des bundesweiten Bündnisses Mietenstopp die heutige Kundgebung des Mietervereins zu Hamburg unter dem Motto „Mieten runter, Zukunft rauf“ anlässlich des Internationalen Mietertags um 18:00 Uhr auf der Reesendammbrücke.