Mehr als 4000 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Sozialabbau und für einen starken Sozialstaat

Datum

Ordnungsnummer 22/26

Mehr als 4000 Menschen haben heute in der Hamburger Innenstadt gegen Sozialabbau, gegen gesellschaftliche Spaltung und gegen Angriffe auf Beschäftigte durch die Reformpolitik der Bundesregierung protestiert. Sie folgten dem Aufruf des DGB Hamburg und eines breiten Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen. Ihr gemeinsames Motto: „Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen!“

Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg:
„Dass so viele Hamburgerinnen unserem Aufruf gefolgt sind, zeigt die enorme Sorge um einen Sozialstaat, der unter Druck geraten ist: Menschen spüren, dass Reformen, die Befristungen ausweiten, Renten faktisch kürzen, die GKV verteuern und Arbeitszeit erhöhen, nicht Modernisierung bedeuten, sondern soziale Risiken verschärfen. Wenn gleichzeitig Armut wächst und politische Transparenz geschwächt wird, ist das ein Angriff auf die Grundlagen unseres Sozialstaates. Deshalb ist diese Kundgebung kein einmaliger Protest – solange Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten und schlechter gestellten Menschen im Land lasten sind wir als Gewerkschaft aktiv: für einen starken Sozialstaat, für gute Arbeit, für Demokratie, für eine offene Gesellschaft, für eine gerechte Zukunft für alle.“

Auf der Kundgebung waren neben dem DGB Hamburg und sämtlichen Mitgliedsgewerkschaften mit Redner*innen u.a. vertreten: Das Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg, das Bündnis Unkürzbar, das Hamburger Bündnis gegen Rechts und das Bündnis Mietenstopp.  

Zum Aufruf:

DGB-Hamburg ruft auf: „Nein“ zum sozialen Kahlschlag - Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen! | DGB Nord

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